Hertz mit iPhone App und neues iSixt Update

Zu den Mietwagenanbietern Sixt und Avis gesellt sich jetzt auch Hertz mit einer iPhone App. Zwar im deutschen Store downloadbar, ist diese App für den US-Markt gedacht. Sie ist nur in Englisch verfügbar, mit Preisen in Dollar, amerikanischem Datumsformat und per Umkreisssuche (Nearby) findet die App keine deutschen Hertz-Stationen.

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Diese vier Mindestanforderungen an eine App-Lokalisierung: Sprachen, Währungen, Formate und Ortsdaten sind hier missachtet worden. Aus Marketingsicht sollte die App daher gar nicht im deutschen Store verfügbar sein. Avis beispielsweise bietet für den US-Markt eine eigene App an, die sich von der deutschen Version unterscheidet und nur im US-Store verfügbar ist.

Neben dem Lokalisierungsproblem ist die Hertz Anwendung auch keine reine native Anwendung, sondern zeigt auf den meisten Seiten Web-Inhalte der Mobilen Seite hertz.mobi an. Dies führt zu erheblichen Usability Einschränkungen beim Buchen von Mietwagen wie bspw. Mehrfachklicks, Latenzzeiten, fehlendes Caching von Daten und einem generischem (nicht App gemäßen) Design.

Gestern gab es auch ein Update für iSixt. Neu ist hier die Möglichkeit, ein Hotel über die integrierte Mobile Webseite von HRS.com zu buchen. Ja richtig, der Trend, dass Leistungsträger andere Leistungsträger mit vermarkten, wird auch im Mobilen Bereich sichtbar. Und solange die etablierten Online Portale keine mobilen Lösungen bieten, können eben auch Leistungsträger diese Bündelungsaufgabe übernehmen.

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Neues Design für iSixt

Sixt hat dieser Tage seiner iPhone app ein neues Design gegeben. Man setzt auf schwarz als Hintergrund mit dem bekannten orange und grau-weißen Labels. Auf sixt.de hingegen dominiert eher orange mit weißem Hintergrund und schwarz ist nur der Header. Das habe ich des öfteren beaobachtet, dass iPhone Anwendungen dunkel gehalten sind, obwohl die dazugehörige Webseite eher heller ist. Was ist der Grund? Je kleiner das Display, desto dunkler das Design?

2009-10-sixt

Wichtig ist der Wiedererkennungseffekt, und der ist hier gegeben. Außerdem finde ich, dass eine 1zu1 Kopie des Designs der Webseite 1.) selten in das kleine Display Mobiler Endgeräte passt und 2.) dem Besonderen des iPhones nicht gerecht wird.

Im Vergleich zur ersten Version hat sich an den Funktionlitäten nicht viel geändert. Die Google Map hat jetzt Sixt-Icons und es gibt einen “Quick-Check-In”.

Lufthansa’s Golden Rules of Mobile

In dem von EyeforTravel veröffentlichten neuen Report zum Thema Mobile Technology in Travel beschreibt die Studie zahlreiche sehr interessante Fallstudien von Reiseunternehmen, die Mobile Dienste und Anwendungen gerade umsetzen oder bereits umgesetzt haben, u.a.:

  • Sixt
  • Lufthansa
  • Rearden Commerce
  • Kayak
  • Lonely Planet
  • lastminute.com
  • British Airways
  • Egencia
  • TUI
  • SAS

Die Lufthansa hat hier sehr prägnant “Golden Rules of Mobile” aufgestellt, die sich aus der bislang 8-jährigen Erfahrung mit diesem Thema ergeben. Hier die Erkenntnisse zusammengefasst:

1.) Es braucht Management Attention für die Umsetzung der Mobilen Strategie und Projekte.

2.) Mobile Dienste sind nicht einfach nur die Miniatisierung der eigenen Webseite. Man muss sich Use Cases und deren Anforderungen für seine Mobilen Nutzer genau überlegen und spezifizieren.

3.) Vorhandene Prozesse zur Umsetzung der Mobilen Dienste müssen an die Mobilen Endgeräte angepasst und/oder neu aufgesetzt werden, da sie sich unterscheiden.

4.) Die Bedienbarkeit (usability) ist das A und O: einfach und schnell, optimiert für verschiedene Geräte. Lufthansa betont allerdings, dass nicht für alle verfügbaren Endgeräte im Markt optimiert werden sollte (aus Kostengründen). Smartphones bzw. “high end devices” (ca. 65% der Nutzung kommen bei Lufthansa von BlackBerry und iPhone) stehen nun im Mittelpunkt der Entwicklungen.

5.) Man sollte mit Kernfunktionen beginnen und dann schrittweise neue Funktionen hinzufügen.

6.) Die Endkunden müssen wissen, dass es den Dienst gibt. Mobile Marketing sollte also auf alle Fälle im Budget enthalten sein.

7.) Suchmaschinen als Ergänzung zu Mobile Marketing Kampagnen.

8.) Man sollte Experten (bspw. mvolution) als Berater für die Mobile Strategie und zur Umsetzung der Dienste hinzuziehen.

Diese Regeln können wir absolut unterstützen und führen sicherlich zum Erfolg jeder Mobilen Strategie.

Blitzer Warndienst RadAlert nun auf BlackBerry verfügbar

Wie viele Unternehmen, die sich dieser Tage mit dem Thema Mobile Applikationen befassen, wird zunächst eine iPhone App entwickelt, dann folgt eine Android und danach eine BlackBerry App. So auch der von Sixt e-ventures GmbH finanzierte Blitzer Warndienst RadAlert, der seit Juni nun auch auf dem BlackBerry ist.

Quelle: radalert

Quelle: radalert

Die Blitzerwarnung per BlackBerry funktioniert ganz einfach wie schon bei iPhone und G1: Autofahrer, die sich unangenehme Überraschungen und Punkte in Flensburg sparen wollen, können sich die Applikation auf das BlackBerry herunterladen, installieren und dann den akustischen oder den Vibrationsalarm aktivieren. Sobald sie sich einer gemeldeten Geschwindigkeitskontrolle nähern, erfolgt eine Warnung. Alle Blitzer auf der Strecke werden in einer Liste angezeigt.

Die Radarwarner RadAlert-Applikation für das Blackberry funktioniert ab Firmware 4.5.

Sixt mit iPhone, BlackBerry und Android App

Soweit ich das verfolgt habe, ist Sixt das erste Reiseunternehmen, welches sein Kerngeschäft auf die vier (von fünf!) wichtigsten Mobilen Plattformen portiert hat: Mobile Web, iPhone, BlackBerry und Android. Es fehlt lediglich noch eine Java-Anwendung für den Rest der Mobilen Welt (Nokia & Co).

Quelle: sixt.de

Quelle: sixt.de

Leider ist mir entgangen, wann die Android (Google Phone) Version gelauncht wurde. Aber heute wurde per Pressemitteilung die BlackBerry App vorgestellt. Zum Suchen von Stationen nutzt die App das integrierte GPS (neben der manuellen Suche). Beim Suchen nach einem passenden Angebot sind die Details der verfügbaren Mietwagen recht knapp gehalten (anders in der iPhone App von Sixt), dafür ist der gesamte Buchungsprozess recht zügig durchführbar. Mir ist aufgefallen, dass sich die App eine meiner Email-Adressen vom BlackBerry zieht und automatisch in das Formular beim Buchungsprozess schreibt. Das ist nett, spart auch ein paar Sekunden, aber wird den einen oder anderen sicherlich verwundern, woher Sixt die Adresse kennt ;-).

Quelle: sixt.de

Quelle: sixt.de

Bei diesen Anwendungen sieht man sehr schön, dass jedes dieser Tools auf die entsprechende Plattform angepasst ist und den User Guidelines der Hersteller folgt (zumindest ein Großteil davon). Beim Vertrieb der Applikationen setzt Sixt auch auf 2D Barcodes.

Quelle: sixt.de

Quelle: sixt.de

Fazit: Gerade Reiseunternehmen, die ihrem Wesen nach Mobile Nutzer haben, sollten ihre “Mobile Strategie” so rund gestalten, wie in diesem Beispiel.

RadAlert – Sixt bietet Radarwarner für das Handy

iTunes App Store

Quelle: iTunes App Store

Mobile Services müssen nicht immer die bisherige Dienstewelt widerspiegeln. Wie man das Handy auch perfekt mit Zusatzdiensten bestücken kann, hat nun Sixt bewiesen. Den Geniestreich finde ich so genial, dass er, obwohl er nun schon durch alle Medien hindurch ist, auch eine Erwähnung im MTI blog verdient hat.

Sixt hat einen Frühwarnservice für Radarfallen (mobile und feste) veröffentlicht. Dazu registriert sich der Nutzer auf www.radalert.de und erhält die Informationen dann direkt auf sein Handy. Dies geschieht bspw. per SMS oder aber auch über eine iPhone Applikation. Die Applikation weiß dank GPS oder Funkzellenortung, wo sich der Autofahrer befindet und warnt diesen dann vor Blitzern in seiner direkten Umgebung (akustisches Signal oder Vibrationsalarm). Zusätzlich kann der Nutzer die hinterlegte Datenbank auch selbst erweitern, in dem er noch nicht gespeicherte Blitzer durch einen einfachen Klick hinzufügt (aktuelle Position wird automatisch übermittelt), wobei mobile Verkehrskontrollen nach 4 Stunden automatisch wieder aus dem System gelöscht werden.

Geplant ist neben der iPhone App noch eine BlackBerry Applikation.

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Besonders spannend finde ich ja die Kommunikation des Service: allein durch die Frage nach der Rechtssicherheit (Radarwarner sind nämlich in Deutschland verboten) wird der neue Service auf unterschiedlichste Weise propagiert und findet so seinen Weg durch die Medien. Klasse!

Sixt bietet nun auch eine iPhone Applikation

Der Autovermieter Sixt bietet seinen Kunden nun neben der mobilen Webseite mobil.sixt.de auch eine spezielle iPhone App an. Über die Anwendung reserviert der Kunde einen Mietwagen (weltweit möglich) und erhält dann eine Bestätigung als Screenshot. Die Reservierungen können anschließend eingesehen und storniert werden. Über die App kann auch die nächstgelegene Mietwagen-Station auf dem Display des iPhones angezeigt werden.

zum Vergrößern bitte klicken

zum Vergrößern bitte klicken (Quelle: iTunes App Store)

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