Datenübertragung beim Roaming im EU-Ausland wird billiger

heise.de schreibt: Für Datenübertragungen von einem EU-Land in ein anderes soll die Obergrenze für den Großhandelspreis bei einem Euro je Megabyte liegen. Von Juli 2010 an gelten 80 Cent und 2011 dann 50 Cent (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Verbraucher können vereinbaren, dass die Verbindung etwa ab einem Betrag von 50 Euro automatisch getrennt wird. Damit sollten “Schock-Rechnungen” vermieden werden, erläuterte das EU-Parlament.

Wer trotzdem keine “Schock-Rechnung” erhalten will, sollte die travelload app nutzen.

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travelload app ist die einzige mobile Applikation, die einen Vergleich der Roamingpreise unter den Roaming-Partnern von Vodafone, T-Mobile, o2 oder E-Plus auch unterwegs erlaubt. Neben den Sprachtarifen sind insbesondere die Roaming-Datentarife und Kosten für SMS und MMS aufgeführt. Die App ist eine Java Anwendung, die Offline genutzt werden kann. Man aktualisiert die Roamingdaten für sein Reiseziel noch in Deutschland und kann dann im Ausland ohne Kosten die Preise vergleichen.

Auf gehts!

SBB bietet Handy-Ticket über Java-Applikation

Die Schweizerische Bundesbahnen SBB ermöglicht ihren Kunden jetzt den Kauf von mobilen Bahntickets über eine Java-Applikation. Auch die Deutsche Bahn bietet seit Mitte 2006 das Handy-Ticket an. Der kleine aber feine Unterschied liegt im Übertragungs- und Darstellungsmedium. Während die Deutsche Bahn nach wie vor die MMS als Transportkanal für das Handy-Ticket nutzt, ist beim SBB MobileTicket Shop eine Java-Anwendung dafür verantwortlich, das Ticket zu übertragen und darzustellen.

Bei beiden Systemen muss sich der Kunde vorher registrieren. Der Deutsche Bahn Kunde nutzt die mobile Webseite http://mobile.bahn.de und kauft für eine bestimmte Verbindung seine Fahrkarte, die dann als MMS auf das Handy gesendet wird. Dies funktioniert nur, wenn das Mobiltelefon MMS empfangen kann. SBB Kunden hingegen laden sich die J2ME Anwendung auf ihr Handy, suchen sich die Verbindung heraus, kaufen das Ticket und bekommen direkt in die Anwendung den Barcode eingespielt. Zwar gibt es auch bei der SBB das MMS-Ticket, aber ich glaube, MMS wird an Bedeutung verlieren, wenn es je eine hatte.

Fragt sich, wann die Deutsche Bahn das Handy-Ticket in den DB Railnavigator integriert?

Air Berlin wirbt für mobile Boardkarte

biztravel_air-berlin_mobile-boardkarte_klein1Offensichtlich versucht Air Berlin es Lufthansa gleich zu tun. In der aktuellen Ausgabe der BizTravel wirbt die Airline unter dem Motto “Clever geschäftlich fliegen” für seine mobile Boardkarte.

Seit April 2008 können Fluggäste von Air Berlin, die eine deutsche oder österreichische Mobilfunknummer besitzen, mit Ihrem Handy einchecken. Dazu versendet die Airline eine SMS-Anfrage mit Details zum Flug. Der Reisende wiederum bestätigt dies mit einer Textnachricht, in der er die Flugnummer angeben muss (die Sitzplatzpräferenz wird bereits während der Buchung hinterlegt). Danach erhält der Kunde per MMS seine Boardkarte direkt auf das Mobiltelefon. Am Gate wird der Barcode direkt vom Handydisplay über einen Scanner eingelesen.

Reisenden, die zwar kein Mobile Check-In vornehmen möchten, aber eine schnelle Sitzplatzreservierung bevorzugen, bietet Air Berlin die Reservierung per SMS. Auch hier versendet die Airline eine Anfrage per SMS, die vom Fluggast bestätigt werden muss (die Sitzplatzpräferenz aus der Buchung wird berücksichtigt). Die Boardkarte kann wie gewohnt am Air Berlin Check-in Schalter oder am Quick Check-in Automaten abgeholt werden.

Finnair führt Mobile Boarding Pass per MMS ein

airfrance.com

Bildquelle: airfrance.com

Nun fügt sich auch Finnair in die Riege der Airlines mit mobilen Bordkarten ein (Lufthansa, Air Berlin, Air France). Am Flughafen Kopenhagen (CPH) können Finnair-Passagiere, die nur Handgepäck bei sich führen, mit ihrem Mobile Boarding Pass direkt zum Gate durchgehen.

Und so funktioniert’s:
Ähnlich wie bei Air Berlin erhalten die Passagiere mindestens drei Stunden vor Abflug eine SMS von Finnair, in der sie gefragt werden, ob sie mobil einchecken möchten. Diese SMS muss bestätigt werden. Daraufhin erhält der Kunde eine MMS mit der mobilen Boardkarte, die von Scannern am Airport eingelesen werden kann.

9 Prozent der Urlauber nutzen Handy für Routenplanung

Eine Umfrage von holiday autos (1.100 Teilnehmern zwischen 20 und 69 Jahren) ergab, dass bereits neun Prozent der Urlauber im Jahr 2008 ihr Mobiltelefon zur Routenplanung nutzen oder auch auf andere mobile Reiseinformationen zugriffen.

Weitere interessante Informationen aus der Umfrage:

  • 6% lassen ihr Mobiltelefon im Urlaub zu Hause
  • 50% haben es dabei, um erreichbar zu sein (36% um nach zu Hause zu telefonieren; 14% haben es für Notfälle, sonst ist es ausgeschaltet)

Es wäre interessant, wenn die Umfrage in einem Jahr wiederholt werden würde. Wie die Zahlen wohl dann aussehen?

holiday autos sendet übrigens Buchungsinformationen per SMS und MMS auf das Mobiltelefon (siehe MTI news).

Air France jetzt auch mit Mobile Boarding Pass

Air France

Quelle: Air France

Die französische Fluggesellschaft Air France setzt jetzt auch auf das papierlose Check-In per Mobiltelefon. Der Mobile Service wurde für die Strecke Paris – Amsterdam eingeführt. Weitere Städte sollen aber folgen.

Zum einchecken gehen Nutzer auf die mobile Webseite von Air France. Der Mobile Check-In-Service stand bereits im Juni zur Verfügung (siehe MTI news). Nutzer erhielten zwar eine Bestätigungs-SMS, mussten sich ihre Boardkarte jedoch am Check-In-Automaten oder am Baggage-Drop-off Point ausdrucken.

Jetzt erhalten Reisende nach dem Mobile Check-In die Boardkarte (Barcode) per SMS, MMS oder mobile E-Mail direkt auf das Mobiltelefon. Sollten Nutzer am Flughafen auf unvorhergesehene Probleme stoßen (z.B. leerer Akku), steht weiterhin der Check-In Automat zu Verfügung, an dem ein Ersatzticket ausgedruckt werden kann.

Hier noch ein Video.

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