Aktuelle Zahlen zu mobilen Diensten der Lufthansa

Bildquellen: FVW Magazin 22/10

In der aktuellen Ausgabe des FVW Magazins äußert sich der Lufthansa Vertriebschef und Smartphone-Fan Josef Bogdanski im Interview zu neusten Zahlen im Onlinebereich und für Mobile. Danach wurde die Lufthansa App bis heute 500.000 mal heruntergeladen (vermutlich nur die iPhone App) und mehr als 3 Mio. mobile Bordkarten verschickt. Vor knapp einem Jahr berichtet ich, dass die Lufthansa noch 1 Mio. mobile Bordkarten versendet hatte, heute sind es drei.

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Zum Flug-Buchungsverhalten über Smartphones äußerte sich Bogdanski ebenfalls: “Auch hier entwickeln sich die Zahlen sehr akzeptabel. Was wir beobachten, ist, dass über die mobile Plattform kurzfristig, dafür aber auch höherwertig gebucht wird.” Kurzfristiges Buchen oder reservieren ist offensichtlich der treibende Use Case für Mobile, wenn man Mobile nicht als Service-Kanal, sondern als E-Commerce-Kanal betrachtet. Dies bestätigen auch andere Leistungsträger wie Hotel- oder Mietwagenplattformen.

M-Commerce eher in Schwellenmärkten als in Industrieländern?

Ich habe heute einen interessanten Beitrag bei m-Travel.com gelesen. Darin geht es um die Frage, ob mobile Dienste in der Reisebranche (insbesondere Hotels) eher After Sales Service sind oder ob das Mobiltelefon nicht sogar ein neuer Verkaufskanal ist:

“Should it be related with being more about a service tool or offering `manage my booking’ and check-in functions plus accessing travel information such as hotel maps and directions?

For a section of the industry, the mobile phone is functional. That is why marketers are treading carefully on how they use the phone for guest/customer contact. They are very much focused on how to gain the loyalty and advocacy of their guests.”

Persönlich bin ich der Meinung, dass das Mobiltelefon zurzeit in erster Linie ein verlängerter Service Kanal ist, aber je mehr sich die Handies zu Smartphones entwickeln, desto mehr sehe ich den kleinen Bildschirm auch als Vertriebskanal, insbesondere im Zusammenhang mit einer Lokalisierungfunktion.

Gerry Samuels sieht noch eine andere Entwicklung, M-Commerce in Schwellenländern:

“However, in some developing markets, where mobile Internet is `the’ Internet, we are seeing the development of mobile commerce, i.e. people making reservations on mobiles.”

Na schaun wir mal, was ich in einem Jahr über das Thema schreibe.

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