RadAlert – Sixt bietet Radarwarner für das Handy

iTunes App Store

Quelle: iTunes App Store

Mobile Services müssen nicht immer die bisherige Dienstewelt widerspiegeln. Wie man das Handy auch perfekt mit Zusatzdiensten bestücken kann, hat nun Sixt bewiesen. Den Geniestreich finde ich so genial, dass er, obwohl er nun schon durch alle Medien hindurch ist, auch eine Erwähnung im MTI blog verdient hat.

Sixt hat einen Frühwarnservice für Radarfallen (mobile und feste) veröffentlicht. Dazu registriert sich der Nutzer auf www.radalert.de und erhält die Informationen dann direkt auf sein Handy. Dies geschieht bspw. per SMS oder aber auch über eine iPhone Applikation. Die Applikation weiß dank GPS oder Funkzellenortung, wo sich der Autofahrer befindet und warnt diesen dann vor Blitzern in seiner direkten Umgebung (akustisches Signal oder Vibrationsalarm). Zusätzlich kann der Nutzer die hinterlegte Datenbank auch selbst erweitern, in dem er noch nicht gespeicherte Blitzer durch einen einfachen Klick hinzufügt (aktuelle Position wird automatisch übermittelt), wobei mobile Verkehrskontrollen nach 4 Stunden automatisch wieder aus dem System gelöscht werden.

Geplant ist neben der iPhone App noch eine BlackBerry Applikation.

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Besonders spannend finde ich ja die Kommunikation des Service: allein durch die Frage nach der Rechtssicherheit (Radarwarner sind nämlich in Deutschland verboten) wird der neue Service auf unterschiedlichste Weise propagiert und findet so seinen Weg durch die Medien. Klasse!

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Die Schweizer Bundesbahn mit eigener iPhone Applikation

SBB

Quelle: SBB

Die SBB bietet seinen Fahrgästen ab nun auch eine kostenlose, jedoch mit vielen Funktionalitäten und Informationen bestückte Applikation für das iPhone. Diese kann über den App Store heruntergeladen werden. Sie ermöglicht Fahrplanabfragen und liefert Echtzeitinformationen, wie Bahnverkehrsinformationen, Verspätungen, alternative Verbindungen, Ausfälle, Gleiswechsel und Streiks.

Für die Suchabfrage können Bahnhöfe und Haltestellen, sowie Adressen oder Sehenswürdigkeiten eingegeben werden. Die Adressen kann der Nutzer direkt aus seinen Kontaktdaten im iPhone übernehmen. Zusätzlich bietet die Anwendung in Verbindung mit der GPS-Funktion des iPhones, die Darstellung des Start/Ziels auf einer Google Maps Karte. So können auch nahegelegene Bahnhöfe und Haltestellen gefunden werden. Die «Take me Home»-Funktion bringt Nutzer dank der GPS-Unterstützung, von jedem Ort in der Schweiz auf dem besten Weg nach Hause.

Die Anwendung speichert alle Verbindungen so das bspw. Pendler ein und die selbe Strecke nicht permanent eingeben müssen.

Der Online-Fahrplan umfasst städtische, nationale und internationale Daten, so dass ÖV-Nutzer auch im Ausland nicht auf den Komfort dieser Anwendung verzichten müssen.

Über ein integriertes RSS-Feed können auch aktuelle Meldungen, SBB Pressemitteilungen und Tipps und Tricks abgerufen werden.

Den SBB Online-Fahrplan für das iPhone gibt es auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Wikitude bietet automatisch POI-Informationen auf dem Handy

Mit dem Marktstart des neuen T-Mobile G1 (Handy mit Google Android) sprießen auch die ersten Reiseanwendungen aus dem Boden. Eine davon ist Wikitude AR, ein mobiler Reiseführer der auf standort-bezogenen Wikipedia Artikeln und Panoramio Photos beruht. Die Artikel und Fotos können, genau wie bei Google Earth für das iPhone, auf einer Karte angezeigt werden.

Mobilizy

Quelle: Mobilizy

Neu ist jedoch, dass die Anwendung neben der Kartenansicht, die Informationen zu einem Point of Interest durch die sogenannte “Augmented Reality” Kameraansicht anzeigen kann. Diese Ansicht ist eine mit Computer-generierten Daten überlagerte Wirklichkeit. Durch GPS wird der Nutzer geortet. Wenn man nun die Kamera startet und sie auf einen bestimmten POI richtet, erscheinen die gewünschten Details dazu direkt auf dem Display, während man noch das Bild zur Sehenswürdigkeit im Hintergrund sieht.

Dieser geniale Ansatz, entwickelt von Mobilizy, einem Salzburger Startup, bietet also eine innovative Informationsansicht und erspart dem Nutzer zusätzlich die manuelle Suche nach Informationen. Dies ist in meinen Augen der nächste Schritt in Sachen Mobile Travel Guides. Da haben es herkömmliche Reiseführer in Buchform wirklich schwer!

Die Anwendung ist bereits in Großbritannien über den Android Market (ähnlich dem iPhone App Store) verfügbar. In Österreich und Deutschland wird Wikitude AR mit den Launch des G1 Handys im ersten Quartal 2009 auf den Markt kommen.

Google Earth für das iPhone: 3D-Welten auch für unterwegs

iPhone App Store

Quelle: iPhone App Store

Google hat Google Earth jetzt als optimierte Applikation für das iPhone zur Verfügung gestellt. Über den App Store lässt sich die Anwendung direkt auf dem iPhone installieren.

Sehenswürdigkeiten, Regionen, Städte, etc. lassen sich bequem vom iPhone aus ansehen und man kann direkt auf Wikepedia-Einträge und weitere Fotos der Location zugreifen. Diese Bilder stammen aus dem Fotoportal Panoramio. Sowohl Wikepidia als auch Panoramio lassen sich ja bekannterweise prima für Destinationen nutzen, wenn man sie mit ergänzenden Informationen und attraktivem Bildmaterial “bestückt”. Für Touristen, die sich nicht ausreichend auf ihre Reise vorbereiten konnten, ist die Applikation eine tolle Möglichkeit, sich auch vor Ort, bspw. abends im Hotel, zu informieren.

Durch die integrierte GPS-Funktion oder der Ortung durch WLAN & GSM-Funkzelle lässt sich auch auf einfachste Art und Weise die eigene Position anzeigen. Als nettes Feature nutzt die Applikation auch die Bewegungssensoren des iPhones, wodurch man beim Schwenken bzw. Drehen des iPhones die Ansichten ändern kann.

Berlitz kündigt Navigationssoftware für Mobiltelefone an

Kunden von Bouygues Telecom (Frankreich) können ab November die kostenlose, werbefinanzierte Navi-Software Berlitz Mobile über das WAP-Portal des Netzbetreibers herunterladen.

Die Software enthält zudem ein Local Search Funktion und weiteren Travel Content, wie bspw. Berlitz Travel Guides und Berlitz Language Guides.

Die Navigationssoftware läuft auf einer Vielzahl von GPS-fähigen Handys und auf unterschiedlichen Plattformen (J2ME, Symbian S60/UIQ, RIM).

Sukzessiv sollen weitere europäische Netzbetreiber die Navigationslösung in ihr Angebot aufnehmen.

Hotelzon bietet Handy-Applikation für Hotelbuchung

Hotelzon, einer der führenden europäischen Hotelreservierungs- und Technologie-Anbieter, hat nun eine Symbian-Anwendung (S60 ab 3rd Edition) vorgestellt, mit der verfügbare Hotels gesucht und gebucht werden können. Zusätzlich erlaubt es die Anwendung, auf bereits getätigte Reservierungen zuzugreifen und diese ggf. wieder zu stornieren.

Nutzer können über die kostenlose Anwendung auf einen Datenbestand von mehr als 90.000 Hotels in über 20.000 Städten in 150 Ländern zugreifen. Für Handy-Modelle mit GPS ist eine vereinfachte Anzeige von Hotels in der näheren Umgebung des Nutzers möglich. Die Hotels werden in den Suchergebnissen nach der Entfernung vom derzeitigen Standort des Nutzers aufgelistet. Jedes Hotel wird in der Ergebnissliste mit einigen Details, wie Bewertung und verfügbare Zimmerkategorien, angezeigt.

Für die Reservierung muss der Nutzer seine persönlichen Daten (Name, Mobilfunknummer und E-Mail-Adresse) hinterlegen. Diese Daten müssen nur einmal eingegeben werden, da die Symbian-Anwendung die Daten speichert. Kreditkartendaten müssen lediglich zu Sicherheit übermittelt werden, die Zahlung erfolgt vor Ort in dem jeweiligen Hotel.

Nach der Buchung erhält der Reisende eine Bestätigung per E-Mail und SMS, welche Buchungsdetails wie Buchungsnummer und Hotelinformationen enthält.

Die mobile Lösung richtet sich direkt an Geschäftsreisende und wird in 5 verschiedenen Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch & Italienisch) angeboten. Derzeit werden 41 Nokia-Geräte unterstützt, u.a. E66 und E71.

Fotoservice von Nokia mit geotagging

Nokia Photo erlaubt es in der Version 1.5, dass Fotos nicht nur manuell einem bestimmten Ort auf einer Karte zugeordnet werden können, sondern dank geotagging Fotos auch automatisch auf der Karte platziert werden.

Geotagging, ist eine Funktion, die mit Hilfe von GPS, Fotos mit Informationen zum jeweiligen Aufnahmestandort kennzeichnet. Diese Funktion besitzen u.a. auch Mobiltelefone wie das Nokia N82, N85, N78 und das N96. Andere Mobiltelefone, die das nicht unterstützen aber GPS-fähig sind, können durch Zusatzsoftware, wie zum Beispiel locr, erweitert werden, so das ebenfalls geotagging möglich ist.

Geokodierte Bilder sind auch für Reisecommunities sehr interessant, da Fotos, die bspw. Reiseberichten oder Reisealben hinzugefügt werden, automatisch dem jeweiligen Reisestandort zugeordnet werden. So können Reisende bereits von unterwegs aus, die mit dem Handy aufgenommen Fotos in die Community laden, ohne groß Angaben zum Bild machen zu müssen.

MoMo Frankfurt #2 – Mobile Internal Communication bei der Bahn

Beitrag von Heiko Sasse, Entwicklungsleiter Mobile Endgräte bei der Bahn: Informationssysteme zur Verbesserung der Kommunikation bei Unregelmäßigkeiten

Die Bahn verfügt über eine Plattform namens RIS (ReisendenInformationsSystem). Dieses komplexe System trägt maßgeblich zum verbesserten Informationsmanagement bei. Über unterschiedliche Kanäle werden Soll- und Ist-Daten zusammengetragen, verarbeitet und als aufbereitete Reiseinformationen an die entsprechenden Empfänger verteilt.

Die Ist-Daten, und das war für mich neu, stammen von Zugbegleitern und Triebfahrzeugführern. Dafür werden diese mit mobilen Endgeräten ausgestattet.

Zugbegleiter der Bahn nutzen den sogenannten RIS-Communicator, ein Nokia Smartphone, auf dem eine spezielle Applikation installiert ist.

Screenshot der Applikation auf dem RIS Communicator

Screenshot der Applikation auf dem RIS Communicator

Durch diese Anwendung wird die Kommunikation mit den Zugbegleitern optimiert. Die Informationen des Zugbegleiters (z.B. die Abfahrtszeit am Bahnhof) werden von der Anwendung automatisch in eine verkürzte Form, gebracht, so dass sie problemlos per SMS versendet werden kann. Gleichzeitig werden in dieser kryptischen Form auch Informationen empfangen, von der Software ausgelesen und übersichtlich angezeigt. So sendet die Bahn bspw. Anschlussansagen per SMS an den Zugbegleiter. Die Textnachrichten werden mit einer Kennung übermittelt, so dass die Anwendung auf dem RIS-Communicator diese als solches erkennt, entschlüsselt und automatisch als lesbaren Text anzeigt.

Die Kommunikation per SMS wurde bei Einführung des RIS gewählt, weil die Datenübertragung auch bei geringer Netzabdeckung funktioniert und zum anderen relativ Kosten sparend ist. Zukünftig soll RIS aber auch um GPRS-Datenübertragungsmöglichkeiten erweitert werden.

Die Triebfahrzeugführer sind mit dem RIS-Tf, einem PDA der u.a. GPS-fähig ist, ausgestattet. Durch die darauf installierte Software kann das Gerät weitgehendst selbstständig per SMS kommunizieren, wenn es nicht zur vorgegeben Zeit an einem entsprechendem Punkt angelangt ist.

Die übermittelten Daten des RIS-Communicator und des RIS-Tf gehen zeitnah bei der Transportleitung ein und können mit den Soll-Daten abgeglichen werden. Ergeben sich Veränderungen, werden diese aufbereitet und an folgende Empfänger(-systeme) weitergeleitet:

RIS ist also einerseits ein intelligentes System, welches die Kommunikation mit dem Bahnpersonal vereinfacht und strukturiert. Anderseits ermöglicht es aber auch, aus gewonnen Hardfacts, wie Herr Sasse sie genannt hat, zuverlässige und für den Reisenden verständliche Informationen (z.B. Verspätungsmeldungen) zu machen.

Mit diesen Informationen im Hinterkopf wird sich wohl demnächst jeder mir bekannte Bahn-Nörgler erst ein mal einen Vortrag über die Komplexität solcher Informationssysteme anhören müssen 😉 Ich freu mich schon jetzt darauf!

Vielen Dank noch einmal an Herrn Sasse für den Screenshot.

m.lastminute.com mit Google Gears Geo Location API

Nutzer von fonefood können mit der “Find your location” Funktion Restaurants in ihrer Nähe finden. Das neue Feature vereinfacht durch eine automatische Lokalisierung die Suche.

Der Dienst wird durch die Implementierung der Google Gears Technologie ermöglicht. Durch die Installation von Google Gears auf Windows Mobile Geräten kann der Standort des Handynutzers durch GPS oder die Cell-ID (Mobilfunknetz) ermittelt werden.

Leider hat die Funktion auf meinem Gerät (HTC Touch Diamond) nicht funktioniert (No response from network operator).

ADAC bringt Staumelder direkt auf das PDA

ADAC

Quelle: ADAC

In der Reisezeit sind Staus auf den Autobahnen bereits vorprogrammiert. Um ihnen zu entgehen hört man beispielsweise die Verkehrsnachrichten im Radio oder schaut im Internet.

Informationen zur aktuellen Verkehrslage liefert u.a. der ADAC. Durch die Mithilfe sogenannter “Staumelder” können Stauinformationen mit einer minimalen Verzögerung von höchstens 2 Minuten im ADAC-Meldungsbestand aufgenommen werden. Dazu ruft der vorher registrierte Teilnehmer über eine kostenlose Rufnummer im Callcenter des ADAC an.

Um noch schneller von Staus zu erfahren und zusätzlich die Genauigkeit zu erhöhen, hat der ADAC nun eine Software für PDAs entwickelt. Diese müssen Windows Mobile als Betriebssystem haben und GPS-fähig sein. Staumelder können sich die Anwendung kostenlos auf ihr Endgerät laden.

Gerät man nun in einen Stau, öffnet man lediglich die Software auf seinem Mobiltelefon. Per Tastendruck werden Anfang und Ende des Staus über GPS-Ortung markiert. Die Positionen samt Fahrtrichtung und Zeitpunkt übermittelt die Applikation dann automatisch an das Verkehrsinformationssystem des ADAC. Von da aus werden die Stauinformationen wie gehabt an den Verkehrsfunk der angeschlossenen Rundfunkanstalten und alle ADAC-Services weitergeleitet.

An und für sich ist das ja ein netter Dienst, wäre da nicht das Handy-Verbot am Steuer…

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