DB Railnavigator mit neuen Funktionen

Die Handy-Software Railnavigator von der Bahn wurde in der neuen Version um einige nützliche Features erweitert: Abfahrtstafeln für eigene Verbindungen, Zwischenhalte, Pünktlichkeitsprognose, Gleisinformationen und Bahnhofslagepläne.

Abfahrtstafel - Gleisinformation - Bahnhofslageplan

Abfahrtstafel - Gleisinformation - Bahnhofslageplan

Der Download der kostenlosen Applikation erfolgt über die mobile Webseite der Bahn http://mobile.bahn.de. Über die Software können auch Tickets (samt Sitzplatzreservierung) gekauft werden, die der Nutzer anschließend per MMS erhält.

RideCharge: Taxi-Ruf & Mobile Payment

RideCharge ist ein neuer Dienst aus den USA, der vor allem Geschäftsreisenden das Leben etwas erleichtern soll.

Über eine Anwendung, die direkt auf dem Mobiltelefon installiert wird, können Taxis bestellt werden ohne anrufen zu müssen. Diese Funktion kann bspw. in Meetings, die man nicht extra verlassen möchte, sehr sinnvoll sein. Der Nutzer gibt dazu die Adresse ein, an der er abgeholt werden möchte. Die Anwendung überträgt diese Daten automatisch an ein Taxiunternehmen. Ein “Instant Alert System” sendet dem Nutzer eine Nachricht, sobald das Taxi eingetroffen ist.

Nach der Taxi-Fahrt können Nutzer von RideCharge dank einer Mobile Payment Lösung bargeldlos bezahlen. Der Betrag muss lediglich über die Applikation eingegeben und bestätigt werden. Danach erhält der Nutzer ein “E-Receipt” über seinen Online-Account. Diese werden für die Abrechung im Unternehmen verwendet. So muss der Reisende keinen Schwung an Quittungen mit sich herum tragen.

Derzeit können nur T-Mobile und AT&T/Cingular Kunden dieses System nutzen. Die Anwendung funktioniert laut Werbefilm auf allen Telefonen. Woanders habe ich jedoch nur BlackBerry und Windows Mobile Geräte gelesen. RideCharge ist in 21 Großstädten der USA verfügbar. Das Netz soll weiter ausgebaut werden. Sollte eine Kooperation mit einem Taxi-Unternehmen vor Ort nicht gegeben sein, erhält der Nutzer zumindest die Telefonnummern von Taxi-Zentralen in der Umgebung.

ADAC bringt Staumelder direkt auf das PDA

ADAC

Quelle: ADAC

In der Reisezeit sind Staus auf den Autobahnen bereits vorprogrammiert. Um ihnen zu entgehen hört man beispielsweise die Verkehrsnachrichten im Radio oder schaut im Internet.

Informationen zur aktuellen Verkehrslage liefert u.a. der ADAC. Durch die Mithilfe sogenannter “Staumelder” können Stauinformationen mit einer minimalen Verzögerung von höchstens 2 Minuten im ADAC-Meldungsbestand aufgenommen werden. Dazu ruft der vorher registrierte Teilnehmer über eine kostenlose Rufnummer im Callcenter des ADAC an.

Um noch schneller von Staus zu erfahren und zusätzlich die Genauigkeit zu erhöhen, hat der ADAC nun eine Software für PDAs entwickelt. Diese müssen Windows Mobile als Betriebssystem haben und GPS-fähig sein. Staumelder können sich die Anwendung kostenlos auf ihr Endgerät laden.

Gerät man nun in einen Stau, öffnet man lediglich die Software auf seinem Mobiltelefon. Per Tastendruck werden Anfang und Ende des Staus über GPS-Ortung markiert. Die Positionen samt Fahrtrichtung und Zeitpunkt übermittelt die Applikation dann automatisch an das Verkehrsinformationssystem des ADAC. Von da aus werden die Stauinformationen wie gehabt an den Verkehrsfunk der angeschlossenen Rundfunkanstalten und alle ADAC-Services weitergeleitet.

An und für sich ist das ja ein netter Dienst, wäre da nicht das Handy-Verbot am Steuer…

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