Flugstatus mit Yahoo OneSearch

Über den mobilen Suchdienst Yahoo OneSearch (m.yahoo.com) können ab jetzt Statusabfragen zu Flügen unterschiedlichster Airlines gemacht werden. Dazu muss der Reisende lediglich seine Flugnummer, bspw. LH123, LH 123 oder Lufthansa 123, in die Suchmaske eingegeben und erhält daraufhin Informationen zu Abflugs- / Ankunftszeit, Terminal und Gate sowie Angaben zum jeweiligen Status (“Im Flug” oder “gelandet”). Mit dem mobilen Dienst ist es möglich, von unterwegs aus Suchabfragen für Fluglinien zu machen, die bspw. keine mobile Webseite oder ähnliche Services vorweisen können.

Aus Sicht eines Reisenden eine tolle Ergänzung zu den bisherigen lokalen Informationen (Wetter, POIs, Bilder) die Yahoo OneSearch bietet.

SWISS International Air Lines ermöglicht Mobile Booking

Kaum habe ich den vorherigen Artikel fertig, entdecke ich gleich die nächste Nachricht zum Theme Mobile Services bei Airlines.

SWISS ermöglicht Flugbuchungen nun auch per Mobiltelefon.

Unter der Adresse mobile.swiss.com können Reisende wie gewohnt nach Flügen suchen und diese in der jeweiligen Landeswährung buchen. Zur Vereinfachung können Nutzerprofile hinterlegt werden, was bei häufiger Nutzung den Buchungsablauf verkürzt. Die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte.

Über die Mobile Webseite können weiterhin Flugpläne und aktuelle Ankunfts- / Abflugszeiten eingesehen werden. Zudem sind Kontaktdaten (Telefonnummern für Flugreservierung) hinterlegt.

Sabre Airline Solutions bietet Mobile Check-In Lösung

Sabre Airline Solutions, ein Schwesterunternehmen der Sabre Travel Network, bietet eine Mobile Check-In Lösung für Fluggesellschaften. Der Mobile Check-In ist Teil der SabreSonic suite, die auch andere Self-Service Check-In Möglichkeiten (Internet, Telefon oder Automat) anbietet.

Bisher greifen AirOne (Italien) und Vietnam Airlines auf diese kostenreduzierende Lösung zu. Fluggäste dieser Airlines können über eine mobile Webseite ihren Sitzplatz reservieren und erhalten ihre Boardkarte auf das Mobiltelefon. Dieser 2D-Barcode entspricht bereits dem IATA-Standard. Zukünftig soll auch der Mobile Check-In per SMS implementiert werden. Dann können Reisende zum einchecken eine Kurznachricht senden und erhalten daraufhin eine Check-In Bestätigungsnachricht samt Boadkarte.

Je nachdem, ob die Airline am jeweiligen Flughafen bereits den Mobile Check-In anbietet oder nicht, begeben sich die Fluggäste mit der Boadkarte auf dem Handy entweder direkt zum Gate oder erst zum Check-In Automaten, wo ihnen nach Eingabe der Flugnummer ein normales Ticket ausgestellt wird. Diese Übergangslösung ist zwar etwas umständlich, aber neue Technologien flächendeckend zu integrieren bedarf eben seine Zeit.

Germanwings sendet aktuelle Angebote per SMS

Reisende, die kurzfristig über aktuelle Preisaktionen bei Germanwings informiert werden möchten, können sich jetzt für den SMS-Newsflash registrieren.

Der Nutzer geht dazu auf die Webseite von Germanwings und trägt seine Mobilfunknummer ein. Daraufhin erhält er einen Bestätigungs-Code per SMS. Dieser muss zur Verifizierung abermals auf der Germanwings-Seite eingegeben werden.

Danach erhält der Handynutzer ein- bis maximal dreimal im Monat eine Information zu aktuellen Aktionen und Angeboten per SMS.

Derzeit ist der Service jedoch nur für Nutzer mit einer deutschen SIM-Karte bzw. Handynummer verfügbar.

Als kleines “Schmankerl” können alle Nutzer, die sich bis zum 10.08.2008 anmelden, einen von 5 Fluggutscheinen im Wert von 5.000 EUR gewinnen. In den Newsflashs selbst werden zudem weitere 50 Gutscheine im Wert von jeweils 10 EUR verlost.

Bei einer so guten Mobile Marketing Aktion melde ich mich doch gleich mal an…

In-Flight Calls könnten in den USA verboten werden

Während die EU-Kommission und die Ofcom (britischen Regulierungsbehörde) bereits grünes Licht für die Mobilfunknutzung in Flugzeugen gaben, könnte es jetzt in den USA zu einem Verbot kommen.

Das “House of Transportation” hat den sogenannten HANG UP Act (Halting Airplane Noise to Give Us Peace Act) genehmigt. Das Gesetzt wurde nicht aus Sicherheitsgründen entworfen. Vielmehr geht es einfach darum, dass Telefonate an Board einfach nervig für Mitreisende sein werden. Deshalb ist es auch ausschließlich auf Sprachtelefonie begrenzt, was bedeuten würde, dass SMS-Nachrichten, Internetzugang und E-Mail-Verkehr weiterhin erlaubt sein würden.

Wenn das Gesetzt in Kraft treten würde, müssten Europäische Fluglinien, die In-Flight Calling Systeme installiert haben, diese dann bei Transatlantischen Flügen ausschalten.

Mobilfunknutzung in Flugzeugen eröffnet neue Möglichkeiten der Interaktion

airfrance.com

Quelle: airfrance.com

Erst kürzlich startete die TAP, die marktführende portugiesische Luftfahrtgesellschaft, mit den ersten kommerziellen Tests für die Mobiltelefonnutzung an Bord. Auch andere Fluglinien, wie beispielsweise Air France, Emirates, Qantas, Turkish Airlines und Ryanair planen ihre Flugzeuge mit Handynetzen auszustatten.

Viele Reisende befürchten, dass ähnlich wie bei Zugfahrten, auch während des Fluges unentwegt weiter telefoniert wird. Doch ermöglichen die Technologien an Board weit aus mehr Services als nur das einfache Telefonieren. Fluggäste können durch die Implementierung von GSM und 3G-Standards SMS, MMS und E-Mail schreiben und empfangen oder generell auf das Internet zugreifen und so weitere Dienste nutzen.

Fluggesellschaften profitieren so in zweierlei Hinsicht: Einerseits bieten sie ihren Fluggästen die Möglichkeit ihr mobiles Nutzerverhalten auch während des Fluges fortzusetzen. Anderseits haben sie die Chance, den Reisekomfort durch innovative Dienste zu erhöhen. So hat bereits die Studie von SITA auf die Einführung neuartiger Inflight Entertainment Angebote hingewiesen, welche Interaktionsmöglichkeiten, sowohl mit dem Fluggast als auch der Fluggäste untereinander, ermöglichen könnten.

Neben den Fluggesellschaften könnten aber auch andere touristische Dienstleister die “Wartezeit” im Flugzeug nutzen, um ihren Kunden personalisierte Botschaften zu senden. Denkbar sind relevante und wichtige Informationen zu Flughafen und Destination, Abholzeiten und Kontaktpersonen am Flughafen oder Gutscheine, bspw. für einen Willkommensdrink an der Bar. Diese Serviceangebote verknüpft mit der touristischen Marke verstärken deren Präsenz und verbinden sie mit einem positiven Reiseerlebnis.

Dabei sollten aber die Kosten, die beim Nutzer entstehen können, berücksichtigt werden. Genau wie bei der Nutzung des Mobiltelefons im Ausland werden Sprach- und Datenverbindungen über Roamingabkommen mit den Netzbetreibern und somit über die Telefonrechnung abgerechnet. Es ist aber anzunehmen, dass die Kosten höher sein werden, als bei der herkömmlichen Nutzung des Mobiltelefons im Ausland. Von daher sollte der Kunden den Mobile Media Type (SMS, MMS, Mobiles Internet oder Mobile Applikation) wählen können, der für ihn am geeignetsten ist.

Mobilfunknutzung in Flugzeugen – ob Fluch oder Segen entscheiden am Ende die Reisenden selbst.

Weitere Travel-Applications für das iPhone

Im App Store von iTunes habe ich weitere namenhafte Vertreter der Reisebranche entdeckt:

hotels.com
Ähnlich wie auf der iPhone-optimierten Webseite können Nutzer mit dieser Applikation Hotels suchen und buchen. Dazu gibt es Bildmaterial und Bewertungen. Mit dem Location-based-service des iPhones lassen sich, ähnlich wie bei “TravelTools” von Travelocity, Hotels in der Nähe finden.

British Airways
Mit der Anwendung BA Flights können Flugpläne und die Ankunfts- und Abflugszeiten von British Airways abgefragt werden. Des Weiteren enthält die Applikation einen direkten Link zu ba.com.

Lonely Planet Phrasebooks
Für 7,99 Euro bekommt man jeweils einen von 10 Audio Guides von Lonely Planet. Derzeit gibt es die Anwendung nur in Englisch. Trainiert werden kann Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Tschechisch, Mandarin, Kantonesisch, Vietnamesisch, Thailändisch oder Japanisch. Sortiert nach Kategorien, wie Begrüßung oder Essen gehen, enthält jede Anwendung über 600 gesprochene Sätze und Redewendungen.

In den MTI news hatte ich ja bereits die Applikation “TravelTools” von Tripadvisor angekündigt, jedoch ist diese immer noch nicht im deutschen iTunes App Store verfügbar.

Aufgrund des iPhone-Hypes werden sicher weitere Anwendungen in Kürze folgen.
(Quelle Bildmaterial: iTunes App Store)

Jetstar launcht mobile Webseite

Screenshot Startseite

Screenshot Startseite

Der Billigflieger Jetstar ist nun auch mit einer mobilen Variante seiner Webseite online gegangen. Unter mobile.jetstar.com können Ankunfts- und Abflugszeiten erfragt und Informationen zu Flughäfen und deren Verkehrsanbindung eingesehen werden. Direkte online Buchungen sind jedoch noch nicht möglich.

Im Bereich “Sales Fares” wird zwar darauf hingewiesen, dass es für eine bestimmte Route günstigere Konditionen gibt, die Preise erfährt man allerdings erst über eine auf den Seiten kommunizierte Service-Hotline. Unter dieser Service-Rufnummer kann man anschließend auch den Flug buchen.

Mobile Services für Flugreisende

Eine weitere Studie über den Einsatz von mobilen Technologien wurde von der SITA herausgegeben und heißt “How mobile technology will enhance passenger travel”. Die erst kürzlich veröffentlichte Studie belegt, dass bereits jetzt ca. 90% aller Flugreisenden ein Mobiltelefon bei sich haben. Mobile Service könnten so nicht nur Fluglinien, sondern auch Flughäfen die Möglichkeit bieten Mehrwert und somit Kundenzufriedenheit zu schaffen.

Für ein verbessertes Reiseerlebnis sorgen u.a. mobile Informationsdienste (bspw. durch SMS), SB-Services (z.B. Mobile Check-in), mobile Payment und auch neuartige Inflight Entertainment Angebote. Ein anderer wichtiger Punkt ist das papierlose Reisen. Mobiltelefone werden zu Reisemappen, die Reiseinformationen, Boardingkarten, Einreisebewilligungen und weitere Daten speichern. Diese können bspw. über 2D-Bacodes wieder ausgelesen werden.

Neben einem verbesserten Kundenservice bieten mobile Technologien sogar noch Einsparpotenziale. Die Studie zeigt dazu ganz neue Ansatzpunkte: so könnten Fluggäste, die verspätet eintreffen, über Ihr Mobiltelefon lokalisiert und direkt zum Flugzeug geführt werden. Diese optimale Verknüpfung von Service und Prozessoptimierung könnte Verspätungen um bis zu 6% reduzieren, wodurch Airlines ca. 600 Mio. US-Dollar im Jahr einsparen würden.

Die Studie gibt es als kostenloses pdf.
Zum Download

%d bloggers like this: