Neuheiten von der ITB

Letzten Sonntag endete die ITB 2010, ein Erfolg für die ITB selber und erst Recht für uns. Denn dieses Jahr standen u.a. Mobile Travel Services im Mittelpunkt. Wir hatten viele Interessenten von Online- und Hotelportalen, Leistungsträgern, Geschäfstreiseanbietern, IBE- bzw. OBE-Anbietern, Reisebüros und Reisebüroketten, Veranstaltern und sogar Destinationen an unserem Stand. Da ich selber wegen dieser vielen Termine (herzlichen Dank an alle, die bei uns am Stand waren und denen, die ich leider nicht selber sprechen konnte) nicht viel Zeit hatte, alle Neuerungen anzuschauen, hier zumindest ein Überblick von dem, was ich mitbekommen habe:

  • Air Berlin launcht Mobile Webseite (mobile.airberlin.com) und kündigt eine iPhone App an
  • HRS experimentiert mit Augmented Reality und bietet über den AR Browser Layar, “Hotels Now!” an
  • Auch tripwolf kündigt Augmented Reality in seinem Reiseführer an
  • Kempinski Hotels zeigen eindrucksvolle 360° Panoramen ihrer Tanzania Hotels in der iPhone App
  • pausaniomobil präsentiert Audioguides für Sehenswürdigkeiten
  • Feratel kündigte die neue Buchungs-App «iDestination» an

Daneben fand ich noch eine Aussage vom Geschäftsführer von HRS Tobias Ragge sehr interessant, der davon ausgeht, “… dass sich das mobile Buchen zunächst bei Geschäftsreisenden durchsetzt und bald schon einen Anteil von 30 Prozent an allen Buchungen erreichen könnte.”

Habe ich etwas vergessen?

Air Berlin wirbt für mobile Boardkarte

biztravel_air-berlin_mobile-boardkarte_klein1Offensichtlich versucht Air Berlin es Lufthansa gleich zu tun. In der aktuellen Ausgabe der BizTravel wirbt die Airline unter dem Motto “Clever geschäftlich fliegen” für seine mobile Boardkarte.

Seit April 2008 können Fluggäste von Air Berlin, die eine deutsche oder österreichische Mobilfunknummer besitzen, mit Ihrem Handy einchecken. Dazu versendet die Airline eine SMS-Anfrage mit Details zum Flug. Der Reisende wiederum bestätigt dies mit einer Textnachricht, in der er die Flugnummer angeben muss (die Sitzplatzpräferenz wird bereits während der Buchung hinterlegt). Danach erhält der Kunde per MMS seine Boardkarte direkt auf das Mobiltelefon. Am Gate wird der Barcode direkt vom Handydisplay über einen Scanner eingelesen.

Reisenden, die zwar kein Mobile Check-In vornehmen möchten, aber eine schnelle Sitzplatzreservierung bevorzugen, bietet Air Berlin die Reservierung per SMS. Auch hier versendet die Airline eine Anfrage per SMS, die vom Fluggast bestätigt werden muss (die Sitzplatzpräferenz aus der Buchung wird berücksichtigt). Die Boardkarte kann wie gewohnt am Air Berlin Check-in Schalter oder am Quick Check-in Automaten abgeholt werden.

Finnair führt Mobile Boarding Pass per MMS ein

airfrance.com

Bildquelle: airfrance.com

Nun fügt sich auch Finnair in die Riege der Airlines mit mobilen Bordkarten ein (Lufthansa, Air Berlin, Air France). Am Flughafen Kopenhagen (CPH) können Finnair-Passagiere, die nur Handgepäck bei sich führen, mit ihrem Mobile Boarding Pass direkt zum Gate durchgehen.

Und so funktioniert’s:
Ähnlich wie bei Air Berlin erhalten die Passagiere mindestens drei Stunden vor Abflug eine SMS von Finnair, in der sie gefragt werden, ob sie mobil einchecken möchten. Diese SMS muss bestätigt werden. Daraufhin erhält der Kunde eine MMS mit der mobilen Boardkarte, die von Scannern am Airport eingelesen werden kann.

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