Sixt mit iPhone, BlackBerry und Android App

Soweit ich das verfolgt habe, ist Sixt das erste Reiseunternehmen, welches sein Kerngeschäft auf die vier (von fünf!) wichtigsten Mobilen Plattformen portiert hat: Mobile Web, iPhone, BlackBerry und Android. Es fehlt lediglich noch eine Java-Anwendung für den Rest der Mobilen Welt (Nokia & Co).

Quelle: sixt.de

Quelle: sixt.de

Leider ist mir entgangen, wann die Android (Google Phone) Version gelauncht wurde. Aber heute wurde per Pressemitteilung die BlackBerry App vorgestellt. Zum Suchen von Stationen nutzt die App das integrierte GPS (neben der manuellen Suche). Beim Suchen nach einem passenden Angebot sind die Details der verfügbaren Mietwagen recht knapp gehalten (anders in der iPhone App von Sixt), dafür ist der gesamte Buchungsprozess recht zügig durchführbar. Mir ist aufgefallen, dass sich die App eine meiner Email-Adressen vom BlackBerry zieht und automatisch in das Formular beim Buchungsprozess schreibt. Das ist nett, spart auch ein paar Sekunden, aber wird den einen oder anderen sicherlich verwundern, woher Sixt die Adresse kennt ;-).

Quelle: sixt.de

Quelle: sixt.de

Bei diesen Anwendungen sieht man sehr schön, dass jedes dieser Tools auf die entsprechende Plattform angepasst ist und den User Guidelines der Hersteller folgt (zumindest ein Großteil davon). Beim Vertrieb der Applikationen setzt Sixt auch auf 2D Barcodes.

Quelle: sixt.de

Quelle: sixt.de

Fazit: Gerade Reiseunternehmen, die ihrem Wesen nach Mobile Nutzer haben, sollten ihre “Mobile Strategie” so rund gestalten, wie in diesem Beispiel.

Cathay Pacific ermöglicht Check-In per Handy

cathay-pacific_mobile_checkinPassagiere der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific können nun über m.cathaypacific.com Ihr Mobiltelefon einchecken und einen Sitzplatz reservieren. Nach dem Mobile Check-In erhält der Fluggast einen 2D-Barcode auf sein Handy.

Dieser Barcode muss dann am Check-In Automaten eingescannt werden, worauf dem Passagier die Boardkarte ausgedruckt wird.

Austrian Airline sendet Boardkarte auf das Mobiltelefon

Passagiere von Austrian Airlines können ab sofort auf das Ausdrucken ihrer Boardkarte verzichten uns sich diese direkt auf ihr Handy senden lassen. Dieser neue Service ist ab sofort auf allen Austrian Flügen innerhalb Österreichs sowie zwischen Österreich und Deutschland verfügbar.

Beim Online Check-in (www.austrian.com) muss der Nutzer lediglich per Klick bestätigen, dass er die mobile Boardkarte als 2D-Barcode auf das Mobiltelefon gesendet bekommt. Damit können Passagiere am Flughafen direkt zum Gate durchgehen.

Sabre Airline Solutions bietet Mobile Check-In Lösung

Sabre Airline Solutions, ein Schwesterunternehmen der Sabre Travel Network, bietet eine Mobile Check-In Lösung für Fluggesellschaften. Der Mobile Check-In ist Teil der SabreSonic suite, die auch andere Self-Service Check-In Möglichkeiten (Internet, Telefon oder Automat) anbietet.

Bisher greifen AirOne (Italien) und Vietnam Airlines auf diese kostenreduzierende Lösung zu. Fluggäste dieser Airlines können über eine mobile Webseite ihren Sitzplatz reservieren und erhalten ihre Boardkarte auf das Mobiltelefon. Dieser 2D-Barcode entspricht bereits dem IATA-Standard. Zukünftig soll auch der Mobile Check-In per SMS implementiert werden. Dann können Reisende zum einchecken eine Kurznachricht senden und erhalten daraufhin eine Check-In Bestätigungsnachricht samt Boadkarte.

Je nachdem, ob die Airline am jeweiligen Flughafen bereits den Mobile Check-In anbietet oder nicht, begeben sich die Fluggäste mit der Boadkarte auf dem Handy entweder direkt zum Gate oder erst zum Check-In Automaten, wo ihnen nach Eingabe der Flugnummer ein normales Ticket ausgestellt wird. Diese Übergangslösung ist zwar etwas umständlich, aber neue Technologien flächendeckend zu integrieren bedarf eben seine Zeit.

Tourismus Blogs mit QR-Codes mobilisieren

Im Blog von 2d Code bin ich heute auf das interessante Projekt blokal gestoßen. Dort werden Beiträge aus regionalen Blogs nach der jeweiligen Stadt geordnet und verlinkt. Destinationsblogs können so Lesern den Zugriff auf aktuelle Informationen zum Zielgebiet mit einem Klick ermöglichen. Tourismusblogger erreichen damit neue Leserschaften, die sowohl dem Zielgruppensegment “Gäste” als auch “Einwohner” zugeordnet werden können.

Zusätzlich bietet die Community noch ein weiteres Highlight: die einzelnen Beiträge werden mit QR-Codes verknüpft. Hier mal ein Beispiel aus München und dem Blog von mux.de:

Derzeit enthalten die 2d-Codes leider nur die Überschrift des Blogbeitrags. Da aber in der Hilfe schon darauf hingewiesen wird, dass der QR-Code Reader den Artikel im Browser des Handys öffnen soll, wird sicherlich auch bald die entsprechende URL im Code integriert sein.

Dank der QR-Codes können sich Nutzer interessante Beiträge unkompliziert auf dem Mobiltelefon speichern und vor Ort darauf zurückgreifen. Zusätzlich haben die Verfasser der Artikel die Möglichkeit die Codes auch auf Promotion-Material zu drucken oder an Points-of-Interests anzubringen. Besucher können dann per Mobiltelefon zu weiterführenden Informationen geleitet werden.

Der Ergänzung halber möchte ich noch auf das WordPress Plugin von Shotcode hinweisen. Damit können Beiträge aus Blogs direkt im eigenen Blog automatisch mit einem 2d-Code versehen werden. Allerdings scheint das Plugin lizenzpflichtig zu sein. Zudem hat Shotcode seinen eigenen proprietären Code, der nicht von jedem Reader gelesen werden kann. Folgend mal die URL des MTI blog als Shotcode:

Vegas.com ermöglicht mobile Ticket-Reservierung

mobile.vegas.com

Mit dem neuen Mobile Service von Vegas.com, der sich treffender Weise “Mobile Concierge” nennt, können Besucher der Stadt Las Vegas Informationen zu den einzelnen Shows bekommen. Auf der mobilen Webseite mobile.vegas.com sind Zeiten, Preise, Bewertungen und bald auch Video-Clips der Shows hinterlegt. Wer eine passende Vorstellung gefunden hat wird über eine click-to-call-Funktion direkt mit der Service-Hotline von Vegas.com verbunden und kann diese per Kreditkarte buchen.

Die Buchungsbestätigung wird anschließend per (Push-) E-Mail versendet. Die Tickets kann man dann entweder an der Kasse der jeweiligen Show hinterlegen lassen oder man nutzt die Funktion “Box Office in Your Pocket”. Dann werden die Tickets als 2D-Barcode auf das Mobiltelefon des Kunden gesendet. Dies ist aber derzeit nur im Wynn Las Vegas (Show: Le Rêve) möglich. Weitere Hotels sollen aber folgen.

2D-Barcode bei Opodo

Gerade habe ich einen interessanten Beitrag im Mobile-Tagging-Blog gelesen. Dort wurde ein QR-Code in einer Printanzeige von Opodo (ich glaube UK) entdeckt.

Der Anzeige ist zu entnehmen, dass die Opodo AirTools beworben werden, die es jedoch auf der deutschen Opodo-Seite nicht gibt. Wohin der Code aber genau führt, ist dem Beitrag leider nicht zu entnehmen. Auch die unten aufgeführte URL bringt einen mit dem Mobiltelefon leider nur auf eine nicht sonderlich optimierte Variante der herkömmlichen Webseite. Schade eigentlich.

%d bloggers like this: