Mobile Portal Plattform für Star Alliance Mitglieder

Ich hatte schon vor einigen Tagen kurz darüber berichtet, dass die Star Alliance für seine Mitglieder eine Mobile Portal Plattform anbietet. Nun gibt es zumindest für TAP Portugal (mobile.flytap.com) und South African Airways (mobile.flysaa.com) Beweise für deren Existenz.

2009-08-star-alliance-mobil

Interessant finde ich, dass hier ein Marketing-Verbund eine zentrale Lösung, die “Common IT Mobile Plattform” (siehe fvw.de) für seine Mitglieder bereitstellt. Man sieht gut am Aufbau der Mobilen Webseiten, dass die gleichen Content-Module (Wetter, Währungsrechner etc.) verwendet werden, aber das Corporate Design angepasst werden kann.

2009-08-Anzeige-mvolution

Ich bin gespannt, ob die Star Alliance auch eine Plattform für native Anwendungen für iPhone, BlackBerry, Android und Co. bereitstellt. Mal abwarten.

Advertisements

Neues Design für http://mobile.lufthansa.com

Eines der wichtigsten Blogs zum Thema Mobile (im Allgemeinen) in Deutschland ist MobileZeitgeist. Somit sind natürlich auch aktuelle News im Mobile Travel Bereich dort zu finden. Die Tage berichtet MZ über das Redesign der mobilen Lufthansa Seite. Mehr muss man dazu nicht schreiben.

Dann lese ich noch auf fvw.de, dass die Star Alliance in Deutschland ein Mobiles Portal hat entwickeln lassen, dass nun von drei der Star-Mitglieder eingeführt wird. Die Erstnutzer sind TAP Portugal, South African Airways und Egypt Air. Leider habe ich keine  weiter führenden Informationen gefunden (bspw. URL, Pressetext oder App Store Infos), aber ich werde die Augen offen halten.

Mobilfunknutzung in Flugzeugen eröffnet neue Möglichkeiten der Interaktion

airfrance.com

Quelle: airfrance.com

Erst kürzlich startete die TAP, die marktführende portugiesische Luftfahrtgesellschaft, mit den ersten kommerziellen Tests für die Mobiltelefonnutzung an Bord. Auch andere Fluglinien, wie beispielsweise Air France, Emirates, Qantas, Turkish Airlines und Ryanair planen ihre Flugzeuge mit Handynetzen auszustatten.

Viele Reisende befürchten, dass ähnlich wie bei Zugfahrten, auch während des Fluges unentwegt weiter telefoniert wird. Doch ermöglichen die Technologien an Board weit aus mehr Services als nur das einfache Telefonieren. Fluggäste können durch die Implementierung von GSM und 3G-Standards SMS, MMS und E-Mail schreiben und empfangen oder generell auf das Internet zugreifen und so weitere Dienste nutzen.

Fluggesellschaften profitieren so in zweierlei Hinsicht: Einerseits bieten sie ihren Fluggästen die Möglichkeit ihr mobiles Nutzerverhalten auch während des Fluges fortzusetzen. Anderseits haben sie die Chance, den Reisekomfort durch innovative Dienste zu erhöhen. So hat bereits die Studie von SITA auf die Einführung neuartiger Inflight Entertainment Angebote hingewiesen, welche Interaktionsmöglichkeiten, sowohl mit dem Fluggast als auch der Fluggäste untereinander, ermöglichen könnten.

Neben den Fluggesellschaften könnten aber auch andere touristische Dienstleister die “Wartezeit” im Flugzeug nutzen, um ihren Kunden personalisierte Botschaften zu senden. Denkbar sind relevante und wichtige Informationen zu Flughafen und Destination, Abholzeiten und Kontaktpersonen am Flughafen oder Gutscheine, bspw. für einen Willkommensdrink an der Bar. Diese Serviceangebote verknüpft mit der touristischen Marke verstärken deren Präsenz und verbinden sie mit einem positiven Reiseerlebnis.

Dabei sollten aber die Kosten, die beim Nutzer entstehen können, berücksichtigt werden. Genau wie bei der Nutzung des Mobiltelefons im Ausland werden Sprach- und Datenverbindungen über Roamingabkommen mit den Netzbetreibern und somit über die Telefonrechnung abgerechnet. Es ist aber anzunehmen, dass die Kosten höher sein werden, als bei der herkömmlichen Nutzung des Mobiltelefons im Ausland. Von daher sollte der Kunden den Mobile Media Type (SMS, MMS, Mobiles Internet oder Mobile Applikation) wählen können, der für ihn am geeignetsten ist.

Mobilfunknutzung in Flugzeugen – ob Fluch oder Segen entscheiden am Ende die Reisenden selbst.

%d bloggers like this: