iPads on board

TUIfly is the first European Airline testing the possibilities of Tablet use in airplanes. Passengers on medium-haul flights can rent an iPad for €9 during the evaluation phase running until the end of October this year. Users of the service will have the chance to compile their own in-flight entertainment channel and to choose between a range of current movies, kid programmes, travel magazines and radio stations. Thus, passengers can choose whatever they like on a finger tip.

TUIfly says if passengers accept the new entertainment service, TUIfly plans to provide Tablets on all flights beginning in summer 2012.

Also Australian national carrier Qantas recently started a trial with iPads for entertainment using Wi-Fi stream content on board of the a Boeing 767-300. Use cases for Tablet PCs in aircrafts can not only be seen for passengers. Thinkable is also the use of Tablets for navigation, i.e. Boeing division Jeppsen offers an iPad App for flight Navigation charts or flight attendants equipped with iPads. British Airways is testing to see whether iPads will make cabin crews helpful and more productive during loading and flights.

The trend of using Tablets in the air is just in its beginnings and provides plenty of opportunities. We keep excited.

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Die iPhone Apps der Airlines

Zunächst möchte ich mich für das dicke Lob von Daniel von Tourismuszukunft bedanken, der unseren Blog über Mobile Dienste und Technologien in der Reisebranche als >sehr gut getroffene Mischung aus “kurz”, “relevant” und “aktuell”< bezeichnet. Danke dir und wir sehen uns auf dem Tourismuscamp in Eichstätt.

Heute stelle ich iPhone Anwendungen von Fluggesellschaften vor. Immerhin haben Airlines schon länger erkannt, dass Mobile Technologien wie SMS und MMS aber auch Mobile Web enorm wichtige Dienste-Träger für ihre Kunden sind, z.B. als Buchungsbestätigung, Flugverspätungs- oder Gateänderungsnachricht, Mobile Boardkarte oder eben auch als Buchungs- oder Check-in-Medium. Jedoch vermisse ich bislang eine gelungene App in diesem Bereich.

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Selbst Trendsetter Lufthansa bietet hier nur eine Launcher-App als Linksammlung und Cookie zum Speichern der Einstellungen für die Mobile Webseite. Immerhin ist Lufthansa gleich zweimal vertreten (siehe Liste). Einige wenige Airlines machen ein bisschen mehr, aber wirklich gut ist noch keine App. Bislang konnte ich 15 Applikationen ausfindig machen. Das sind:

Air Canada – ist mehr als nur Launcher App, sie integriert auch Flugplan und Statusmeldungen. Der Rest der Funktionen ist als Web Anwendung (HTML Content) integriert.



Air New Zealand – das besondere an der App ist die Integration der Boardkarte als QR-Code, auch die Flugdaten sind integriert, aber weitere Dienste als Web Anwendung



Atlasjet – das besondere hier ist, dass die App die Sitzreihen eines Fluges für den Check-in anzeigt. Sie gibt es allerdings nur auf Türkisch und ist meines Erachtens komplett als Web Anwendung integriert.

British Airways – uuups, beim Testen habe ich gleich 2 gestrichene Flüge von LHR nach MUC gefunden, was gleich zeigt, wie sinnvoll eine solche App sein kann. Ansonsten gibt es nichts besonders, sehr einfach gestrickt, aber die Favoritenfunktion ist ganz ok. Sie ist teils nativ, teils mit integrierten Web Elementen. Der Buchen-Button öffnet in der Anwendung die ba.com Seite (schlecht, wer soll da bitte schön buchen wollen?). Erwähnenswert ist noch die Podcast Serie für “busy travellers”.


Cathay Pacific – diese App integriert die Mobile Webseite der Airline bis auf Meet the team. Eine gute Idee, einige der Mitarbeiter vorzustellen. Das schafft Nähe und Vertrauen. Die Umsetzung dieser Funktion ist auch sehr gut gelungen. Einfach mal das Team von Cathay Pacific schütteln 😉

Dragonair – ist vermutlich eine Tochter der Cathay Pacific. Die App ist im Grunde diesselbe, nur eben rot und mit einen Dragonair Flugzeug im Hintergrund. Aber es fehlt die Vorstellung der Mitarbeiter (Meet the team).

Easyjet – diese App (Traveller Challenge) ist ein Spiel ohne Servicefunktion. Sie ist ein Tool, um den Nutzer an die Marke Easyjet heranzuführen. Sie bietet keinerlei Services rund um das Kernprodukt Fliegen. Die Umsetzung ist aber super!

Gol – ist die neuste App im Store (erschienen im Januar 2010). Leider ist die Anwendung der brasilianischen Fluggesellschaft nur auf portugiesisch zu haben. Daher kann ich nicht soviel drüber aussagen.

Lufthansa – zu dieser App kann man nicht viel schreiben, denn eigentlich kann sie nicht viel. Aber sie ist immerhin auf Platz 9 der Top-Apps (kostenlos) in der Kategorie “Reisen”.

Lufthansa Miles & More MemberScout – diese App ist als Social App für Miles & More Kunden konzipiert. Es geht im wesentlichen um den Austausch von Informationen (insbesondere Tipps) unter den Miles & More Teilnehmern. Gut finde ich, dass man die Twitter Meldungen von Lufthansa_DE in der App verfolgen kann.

Luxair – diese App ist übersichtlich und beinhaltet An- und Abflüge des Luxenburger Flughafens (nicht nur Luxair Flüge) sowie den Flugplan von Luxair. Besonders an dieser App ist die Darstellung der Flugzeugtypen, mit denen Luxair fliegt (habe aber nur 2 Typen entdecken können). Die App ist einfach gehalten aber komplett nativ.

Oneworld – ist zwar keine Airline, aber als Airline Allianz konsequenterweise hier zu erwähnen. Das positive, die App fasst die Flugsuche der 11 Mitglieder zusammen und biete entsprechende Verbindungen an (als native App). Sinnvoll ist natürlich auch der Buchen-Button, aber der öffnet dann nur die Webseite der einzelnen Airlines, die zumeist als PC-Version dargestellt werden (schlecht!).

Qantas – war eine der ersten Airline Apps im Store. Leider hat sich seitdem aber nicht viel getan. Die App hat zwar einige nette Feature wie “Eigene Buchung anzeigen” oder “Lounges”, ist aber langsam und sieht nicht besonders aus.

Southwest Airlines – diese App wiederum ist eine der aktuellsten Veröffentlichungen. Besonders hieran ist die Buchbarkeit von Mietwagen und die Nutzung eines nicht iPhone-like Kalenders (was ich persönlich auch besser finde, denn diese Rolle ist irgendwie unübersichtlich). Ansonsten eine einfache App mit viel Web-Elementen.

Swiss – bleibt noch die Swiss. Nun ja, sieht zunächst nett aus, ist aber eine reine Launcher-App (bis auf die Kontakte), die es nicht mal schafft, die mobile Webseite der Airline in die App zu integrieren (grauselig!) …

Fazit: meine Wunschliste für eine wirklich gute App sieht so aus:

  • komplett native App, keine oder nur sehr wenig Webinhalte
  • folgende Kernfunktionen:
    • Flugpläne mit Routen
    • An- und Abflug an bestimmten Flughäfen
    • Statusmeldungen (Pünktlichkeit, Gateänderungen)
    • Check-in mit Sitzplan
    • Bordkarte (Barcode / QR Code)
    • Buchungs- und Umbuchungsmöglichkeit
    • eigene Buchung anzeigen
  • sonstige Funktionen:
    • verloren gegangenes Gepäck wiederfinden
    • Informationen zu Flugzeugtypen
    • unsere Mitarbeiter stellen sich vor
    • Unterhaltung (Spiele, Podcasts)
    • Informationen zu den Lounges
    • Reiseführer
    • social Networkingfunktionen zu Facebook, Twitter, Xing & Co.
    • Meilenkonto
    • Reservierung von Mietwagen, Hotels und Bahn

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Die Airline Apps für Blackberry, Android, Nokia und Palm Pre schaue ich mir demnächst an. Wer Anwendungen kennt, die ich hier nicht aufgeführt habe, kann sie gerne zusenden. Ich freue mich immer über Feedback.

Einsatz mobiler Technologien bei Airlines bereits ein MUSS?

Nachdem ich heute gelesen hatte, dass im November die Business Aviation World in Frankfurt stattfindet, habe ich mal das Blog, die MTI news und meinen Schreibtisch zu Hause durchforstet, um einen Überblick zu bekommen, was sich dieses Jahr schon alles in Sachen “Mobile” bei den Airlines getan hat. Dabei ist mir Folgendes aufgefallen: Der Einsatz mobiler Technologien im Aviation Bereich scheint bereits ein MUSS zu sein.

Während man noch bis Anfang des Jahres ausschließlich Pressemeldungen über gerade eingeführte Dienste veröffentlichte, änderte sich im Laufe des Jahres der Tenor in einigen Meldungen zu “wir planen die Einführung von”. Da auch weiterhin viele neue Mobile Services gelauncht wurden, scheinen die Airlines diesbezüglich etwas unter Druck zu stehen. Sei es nun, um sich die vorherrschende mediale Aufmerksamkeit bezüglich dieses Themas zu Nutze zu machen oder eben wirklich in Sachen Mobile Services der Konkurrenz in nichts nachzustehen.

Am Beispiel von Qantas:
Im März hatte die australische Airline angekündigt, bis Ende 2008 On Board SMS- und E-Mail-Services zu ermöglichen. Bereits Anfang September gab sie dann bekannt, dass sie die Implementierung der mobilen Boardkarte zu Beginn des Jahres 2009 plant. Sozusagen zwischendurch wurden bereits verfügbare mobile Dienste vorgestellt: SMS-Alert, Mobile Webseite und iPhone optimierte Webseite (eine speziell für BlackBerry-Geräte ist in Planung…) All diese Dienste sind übrigens Teil einer übergreifenden Strategie, der “Qantas’s broader mobile strategy”, was auch zeigt, welchen Stellenwert die Mehrwertdienste mittlerweile bei den Airlines einnehmen.

Solche eindeutigen Trends sind meiner Meinung nach in anderen Bereichen der Touristik noch nicht zu beobachten. Oder irre ich mich da?

Qantas Business Travel bietet Geschäftsreisenden umfassende Mobile Services

QBT, ein Anbieter für Travel Management Services, hat eine neue Lösung speziell Geschäftsreisende aus Australien und Neuseeland vorgestellt: The Mobile Travel Assistant. Per Mobiltelefon können Business Traveller so auf lokale Informationen zugreifen.

Der Mobile Travel Assistant ist eine Art Verbindung zischen dem Reisendem und dem Unternehmen, welches die notwendigen Informationen bereit stellt. So können Beförderungsmöglichkeiten, Restaurants oder Räumlichkeiten für Meetings und ähnliches kommuniziert und organisiert werden.

Zusätzlich bietet der Mobile Travel Assistant ein höheres Maß an Sicherheit, da Geschäftsreisende in Krisensituationen schnell und unproblematisch über ihr Mobiltelefon informiert werden.

Mobilfunknutzung in Flugzeugen eröffnet neue Möglichkeiten der Interaktion

airfrance.com

Quelle: airfrance.com

Erst kürzlich startete die TAP, die marktführende portugiesische Luftfahrtgesellschaft, mit den ersten kommerziellen Tests für die Mobiltelefonnutzung an Bord. Auch andere Fluglinien, wie beispielsweise Air France, Emirates, Qantas, Turkish Airlines und Ryanair planen ihre Flugzeuge mit Handynetzen auszustatten.

Viele Reisende befürchten, dass ähnlich wie bei Zugfahrten, auch während des Fluges unentwegt weiter telefoniert wird. Doch ermöglichen die Technologien an Board weit aus mehr Services als nur das einfache Telefonieren. Fluggäste können durch die Implementierung von GSM und 3G-Standards SMS, MMS und E-Mail schreiben und empfangen oder generell auf das Internet zugreifen und so weitere Dienste nutzen.

Fluggesellschaften profitieren so in zweierlei Hinsicht: Einerseits bieten sie ihren Fluggästen die Möglichkeit ihr mobiles Nutzerverhalten auch während des Fluges fortzusetzen. Anderseits haben sie die Chance, den Reisekomfort durch innovative Dienste zu erhöhen. So hat bereits die Studie von SITA auf die Einführung neuartiger Inflight Entertainment Angebote hingewiesen, welche Interaktionsmöglichkeiten, sowohl mit dem Fluggast als auch der Fluggäste untereinander, ermöglichen könnten.

Neben den Fluggesellschaften könnten aber auch andere touristische Dienstleister die “Wartezeit” im Flugzeug nutzen, um ihren Kunden personalisierte Botschaften zu senden. Denkbar sind relevante und wichtige Informationen zu Flughafen und Destination, Abholzeiten und Kontaktpersonen am Flughafen oder Gutscheine, bspw. für einen Willkommensdrink an der Bar. Diese Serviceangebote verknüpft mit der touristischen Marke verstärken deren Präsenz und verbinden sie mit einem positiven Reiseerlebnis.

Dabei sollten aber die Kosten, die beim Nutzer entstehen können, berücksichtigt werden. Genau wie bei der Nutzung des Mobiltelefons im Ausland werden Sprach- und Datenverbindungen über Roamingabkommen mit den Netzbetreibern und somit über die Telefonrechnung abgerechnet. Es ist aber anzunehmen, dass die Kosten höher sein werden, als bei der herkömmlichen Nutzung des Mobiltelefons im Ausland. Von daher sollte der Kunden den Mobile Media Type (SMS, MMS, Mobiles Internet oder Mobile Applikation) wählen können, der für ihn am geeignetsten ist.

Mobilfunknutzung in Flugzeugen – ob Fluch oder Segen entscheiden am Ende die Reisenden selbst.

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