RIM (BlackBerry) to become an OTA?

Well, I guess it is yet too early to say, but on Monday this week at Mobile World Congress in Barcelona RIM announced its own travel product the BlackBerry Travel App. And this is an interesting move by RIM. Why? Let me ask the question who in the travel value chain is closer to the end user? An OTA (e.g. Expedia) or a Smartphone Device Manufacturer? The smartphone is used every day, every hour or sometimes a lots of minutes per hour, right? To get to Expedia, which I may use a few times a year, I need a desktop computer and I need to know the URL.

Source: BlackBerry App World

So the right strategy is to come far closer to the end user by cooperating with SDM. So did Expedia Affiliate Network who is providing the Hotel content for the Travel App. There are also other players within the value chain of travel, who could be closer to the end user than any OTA or travel supplier, the Mobile Network Operators (like Vodafone or Telekom). Those guys are losing voice revenues and are keen to find new transaction based business models.

At the end the user will decide whether they trust those new players or not. My personal opion: it’s worth a try…

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Eine iPhone App für Hoteliers

Zu 99,9% schreibe ich über B2C Anwendungen. Diesmal stelle ich eine B2B iPhone App für Hoteliers vor. bookatonce ist eigentlich ein webbasiertes Hotelverwaltungssystem speziell für kleine Hotels, Pensionen und Gasthöfe.

Nun gibt es diese Software auch als iPhone Anwendung. Damit haben Hoteliers ihre Reservierungen und freien Zimmerkapazitäten immer im Blick. Es gibt einen grafischen Belegungsplan mit einer Anzeige der gebuchten Zimmer sowie eine 7-Tage Verfügbarkeitsansicht.

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Solche Management-Information-Systeme für Mobile Endgeräte sind heute noch eine Domäne von RIM (Blackberry). Mal schauen, wie lange noch.

Lufthansa’s Golden Rules of Mobile

In dem von EyeforTravel veröffentlichten neuen Report zum Thema Mobile Technology in Travel beschreibt die Studie zahlreiche sehr interessante Fallstudien von Reiseunternehmen, die Mobile Dienste und Anwendungen gerade umsetzen oder bereits umgesetzt haben, u.a.:

  • Sixt
  • Lufthansa
  • Rearden Commerce
  • Kayak
  • Lonely Planet
  • lastminute.com
  • British Airways
  • Egencia
  • TUI
  • SAS

Die Lufthansa hat hier sehr prägnant “Golden Rules of Mobile” aufgestellt, die sich aus der bislang 8-jährigen Erfahrung mit diesem Thema ergeben. Hier die Erkenntnisse zusammengefasst:

1.) Es braucht Management Attention für die Umsetzung der Mobilen Strategie und Projekte.

2.) Mobile Dienste sind nicht einfach nur die Miniatisierung der eigenen Webseite. Man muss sich Use Cases und deren Anforderungen für seine Mobilen Nutzer genau überlegen und spezifizieren.

3.) Vorhandene Prozesse zur Umsetzung der Mobilen Dienste müssen an die Mobilen Endgeräte angepasst und/oder neu aufgesetzt werden, da sie sich unterscheiden.

4.) Die Bedienbarkeit (usability) ist das A und O: einfach und schnell, optimiert für verschiedene Geräte. Lufthansa betont allerdings, dass nicht für alle verfügbaren Endgeräte im Markt optimiert werden sollte (aus Kostengründen). Smartphones bzw. “high end devices” (ca. 65% der Nutzung kommen bei Lufthansa von BlackBerry und iPhone) stehen nun im Mittelpunkt der Entwicklungen.

5.) Man sollte mit Kernfunktionen beginnen und dann schrittweise neue Funktionen hinzufügen.

6.) Die Endkunden müssen wissen, dass es den Dienst gibt. Mobile Marketing sollte also auf alle Fälle im Budget enthalten sein.

7.) Suchmaschinen als Ergänzung zu Mobile Marketing Kampagnen.

8.) Man sollte Experten (bspw. mvolution) als Berater für die Mobile Strategie und zur Umsetzung der Dienste hinzuziehen.

Diese Regeln können wir absolut unterstützen und führen sicherlich zum Erfolg jeder Mobilen Strategie.

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