Datenübertragung beim Roaming im EU-Ausland wird billiger

heise.de schreibt: Für Datenübertragungen von einem EU-Land in ein anderes soll die Obergrenze für den Großhandelspreis bei einem Euro je Megabyte liegen. Von Juli 2010 an gelten 80 Cent und 2011 dann 50 Cent (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Verbraucher können vereinbaren, dass die Verbindung etwa ab einem Betrag von 50 Euro automatisch getrennt wird. Damit sollten “Schock-Rechnungen” vermieden werden, erläuterte das EU-Parlament.

Wer trotzdem keine “Schock-Rechnung” erhalten will, sollte die travelload app nutzen.

2009-04-roaming-travelload

travelload app ist die einzige mobile Applikation, die einen Vergleich der Roamingpreise unter den Roaming-Partnern von Vodafone, T-Mobile, o2 oder E-Plus auch unterwegs erlaubt. Neben den Sprachtarifen sind insbesondere die Roaming-Datentarife und Kosten für SMS und MMS aufgeführt. Die App ist eine Java Anwendung, die Offline genutzt werden kann. Man aktualisiert die Roamingdaten für sein Reiseziel noch in Deutschland und kann dann im Ausland ohne Kosten die Preise vergleichen.

Auf gehts!

Air New Zealand verbindet SMS Dienst mit Mobile Advertising

SMS Dienste von Fluggesellschaften sind ja nichts neues. Umso mehr verwunderte mich der Ansatz, dass nur Kunden, die über airnewzealand.co.uk einen Flug von London Heathrow gebucht haben, einen für mich selbstverständlichen Textdienst erhalten. Der Dienst enthält:

– Fluginformation
– Check-in Zeiten
– Gateways
– Verspätungsmeldungen
– Erinnerungsmeldung, wenn man zum Gate muss

Aber das wird wohl daran liegen, dass Air New Zealand eine neue Einnahmequelle testen will. Denn der Nutzer erhält neben seinen personalisierten Informationen auch bis zu 2 Werbe SMS als Discount Voucher. Diese kann er dann in den Shops des Terminal 1  einlösen. Ich finde das eine hervorragende Idee, denn die meisten Passagiere haben vor dem Boarding genügend Zeit zum Einkaufen. Und die Shopbesitzer können mit tagesaktuellen Preisen punkten.

Derart Dienste werden sich meiner Meinung nach in Zukunft weiter durchsetzen. Und bei Erfolg kann eine Airline auch die teuren SMS finanzieren.

via travolution

DRV Initiative SMS-assist jetzt mit Rahmenvertragspartnern

Wir haben bereits im September über die SMS-assist Initiative des DRV geschrieben. Seit diesem Monat hat der DRV nun die Liste derjenigen Unternehmen veröffentlicht, die als Rahmenvertragspartner die Versendung der SMS im Krisenfall übernehmen. Dies sind:

– A3M (–> Link)
– Kaera (–> Link)
– Retarus (–> Link)

DRV-Mitglieder erhalten Sonderkonditionen. Näheres findet man hier.

STA Travel (UK) implementiert Mobile Strategy

Der weltweit größte Anbieter für Jugend- und Studentenreisen, STA Travel, will zukünftig verstärkt auf den mobilen Kanal setzten, um mit seiner jungen Zielgruppe auf einer persönlichere Art und Weise in Kontakt zu treten.

Der erste Schritt ist eine SMS-Kmapagne, die an ein Gewinnspiel gekoppelt ist.

An Plakaten wird eine Kurzwahl kommuniziert, an die Passanten Ihre Adresse, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer senden können. Anschließend sendet STA Travel einen Katalog an die hinterlegte Adresse oder einen Online-Katalog per Mail. Hat der Nutzer seine Telefonnummer und eine Zeit, in der er erreichbar ist, gesendet, wird er von einem Mitarbeiter zurückgerufen und beraten.
Jeder Teilnehmer kann eine Reise nach Australien gewinnen.

Air Berlin wirbt für mobile Boardkarte

biztravel_air-berlin_mobile-boardkarte_klein1Offensichtlich versucht Air Berlin es Lufthansa gleich zu tun. In der aktuellen Ausgabe der BizTravel wirbt die Airline unter dem Motto “Clever geschäftlich fliegen” für seine mobile Boardkarte.

Seit April 2008 können Fluggäste von Air Berlin, die eine deutsche oder österreichische Mobilfunknummer besitzen, mit Ihrem Handy einchecken. Dazu versendet die Airline eine SMS-Anfrage mit Details zum Flug. Der Reisende wiederum bestätigt dies mit einer Textnachricht, in der er die Flugnummer angeben muss (die Sitzplatzpräferenz wird bereits während der Buchung hinterlegt). Danach erhält der Kunde per MMS seine Boardkarte direkt auf das Mobiltelefon. Am Gate wird der Barcode direkt vom Handydisplay über einen Scanner eingelesen.

Reisenden, die zwar kein Mobile Check-In vornehmen möchten, aber eine schnelle Sitzplatzreservierung bevorzugen, bietet Air Berlin die Reservierung per SMS. Auch hier versendet die Airline eine Anfrage per SMS, die vom Fluggast bestätigt werden muss (die Sitzplatzpräferenz aus der Buchung wird berücksichtigt). Die Boardkarte kann wie gewohnt am Air Berlin Check-in Schalter oder am Quick Check-in Automaten abgeholt werden.

Condor sendet topaktuelle Angebote und Aktionen per SMS

Eher zufällig bin ich über den kostenlosen SMS-Service von Condor gestoßen. Ähnlich wie Germanwings (SMS-Newsflash) sendet die Airline aktuelle Angebote und Aktionen, wie bspw. die sogenannten Eintagsfliegen. Condor kommuniziert über den SMS-Service noch Gewinnspiele, Erweiterungen des Streckennetzes oder Flüge der kommenden Saison.

Vorteil des SMS-Dienstes: Angebote werden bereits einen Tag vor Aussenden der E-Mail-Newsletter kommuniziert.

SMS-Bestätigung bei Ankunft des Koffers an der Gepäckausgabe

Emirates bietet seit geraumer Zeit den Service, Reisende nach Ankunft per SMS zu informieren, sobald der eigene Koffer an der Gepäckausgabe angekommen ist.

Dafür werden die Gepäckstücke mit einem RFID-Chip versehen. Sobald ein Koffer eine bestimmten Stelle passiert, wird eine Meldung an das System geben und daraufhin eine SMS an den Reisenden gesendet. Vorerst soll der SMS-Dienst an den Flughäfen London Heathrow, Hongkong International und Dubai International angeboten werden.

Sinn und Zweck der Sache: unnötige Schlangen an den Förderbändern vermeiden. Der Fluggast soll seine Reise relaxt abschließen, in dem er erst erscheinen muss, wenn sein Koffer abholbereit auf dem Band liegt. Keine nervigen Schlangen, kein Gedränge, … Würde mich freuen, wenn das realisierbar wäre 😉

Einsatz mobiler Technologien bei Airlines bereits ein MUSS?

Nachdem ich heute gelesen hatte, dass im November die Business Aviation World in Frankfurt stattfindet, habe ich mal das Blog, die MTI news und meinen Schreibtisch zu Hause durchforstet, um einen Überblick zu bekommen, was sich dieses Jahr schon alles in Sachen “Mobile” bei den Airlines getan hat. Dabei ist mir Folgendes aufgefallen: Der Einsatz mobiler Technologien im Aviation Bereich scheint bereits ein MUSS zu sein.

Während man noch bis Anfang des Jahres ausschließlich Pressemeldungen über gerade eingeführte Dienste veröffentlichte, änderte sich im Laufe des Jahres der Tenor in einigen Meldungen zu “wir planen die Einführung von”. Da auch weiterhin viele neue Mobile Services gelauncht wurden, scheinen die Airlines diesbezüglich etwas unter Druck zu stehen. Sei es nun, um sich die vorherrschende mediale Aufmerksamkeit bezüglich dieses Themas zu Nutze zu machen oder eben wirklich in Sachen Mobile Services der Konkurrenz in nichts nachzustehen.

Am Beispiel von Qantas:
Im März hatte die australische Airline angekündigt, bis Ende 2008 On Board SMS- und E-Mail-Services zu ermöglichen. Bereits Anfang September gab sie dann bekannt, dass sie die Implementierung der mobilen Boardkarte zu Beginn des Jahres 2009 plant. Sozusagen zwischendurch wurden bereits verfügbare mobile Dienste vorgestellt: SMS-Alert, Mobile Webseite und iPhone optimierte Webseite (eine speziell für BlackBerry-Geräte ist in Planung…) All diese Dienste sind übrigens Teil einer übergreifenden Strategie, der “Qantas’s broader mobile strategy”, was auch zeigt, welchen Stellenwert die Mehrwertdienste mittlerweile bei den Airlines einnehmen.

Solche eindeutigen Trends sind meiner Meinung nach in anderen Bereichen der Touristik noch nicht zu beobachten. Oder irre ich mich da?

Amadeus CRS jetzt auch mit Feld für Mobilfunknummer

DRV

Quelle: DRV

Zum Start der vom DRV ins Leben gerufenenen Initiative SMS-Assist hatten bereits Sabre und Travelport (Galileo und Worldspan) das nötige Eingabefeld für die Mobilfunknummer in ihren touristischen Buchungsmasken der Reservierunsgsysteme (CRS) hinterlegt. Nun hat auch Amadeus mit dem Release der neuen Version der Amadeus Selling Platform das notwendige Feld integriert.

Bis jetzt können Reisebüros ihren Kunden den mobilen Informationsdienst über folgende 19 Reiseveranstalter anbieten:

– ADAC Reisen, Frankfurt am Main
– Arosa Flussreisen, Rostock
– Atouro Reisen, Bietigheim-Bissingen
– Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH
– Budde Reisen GmbH, Duisburg
– Columbus Tours & Events, Meerbusch
– Dertour, Frankfurt am Main
– Demed, Düsseldorf
– FTI, München
– H&H TUR Touristik, Karlsruhe
– Marco Polo Reisen, München
– Meier‘s Weltreisen, Frankfurt am Main
– Öger Tours, Hamburg
– Phoenix Reisen, Bonn
– Schauinsland Reisen, Duisburg
– Schmetterling Reisen, Geschwand
– Studiosus Reisen, München
– Surf & Action Company Touristik GmbH, Oberhaching
– Travel Overland Flugreisen, München

Schauinsland Reisen, Surf & Action Company Touristik und Travel Overland sind jetzt erst neu hinzugekommen.

Air France jetzt auch mit Mobile Boarding Pass

Air France

Quelle: Air France

Die französische Fluggesellschaft Air France setzt jetzt auch auf das papierlose Check-In per Mobiltelefon. Der Mobile Service wurde für die Strecke Paris – Amsterdam eingeführt. Weitere Städte sollen aber folgen.

Zum einchecken gehen Nutzer auf die mobile Webseite von Air France. Der Mobile Check-In-Service stand bereits im Juni zur Verfügung (siehe MTI news). Nutzer erhielten zwar eine Bestätigungs-SMS, mussten sich ihre Boardkarte jedoch am Check-In-Automaten oder am Baggage-Drop-off Point ausdrucken.

Jetzt erhalten Reisende nach dem Mobile Check-In die Boardkarte (Barcode) per SMS, MMS oder mobile E-Mail direkt auf das Mobiltelefon. Sollten Nutzer am Flughafen auf unvorhergesehene Probleme stoßen (z.B. leerer Akku), steht weiterhin der Check-In Automat zu Verfügung, an dem ein Ersatzticket ausgedruckt werden kann.

Hier noch ein Video.

%d bloggers like this: