HRS iPhone App ist Nr. 1 in Kategorie Reise

Heute lese ich auf dmm.travel (Der Mobilitätsmanager), dass die HRS iPhone App in kürzester Zeit den Sprung von Null auf Eins der meistgeladenen, kostenlosen Apps in der Kategorie Reisen sowie unter die TOP25 der deutschen Downloads geschafft hat (aktuell auf Platz 11). Danach haben innerhalb von 3 Wochen 20.000 iPhone Nutzer die App installiert.

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Was mir aber bislang entgangen war, ist der Mechanismus, wie Apple die Icons in der Liste der Kategorien bestimmt. Jetzt ist es mir klar. Es ist immer die Nr. 1 der meistgeladenen (nicht meistgekauften) App (siehe Bild). Das ist natürlich ein zusätzlicher Anreiz, eine tolle App hochzuladen 🙂

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Reisekostenabrechnung auf dem iPhone

Schon unterwegs seine Reisekostenabrechnung erledigen zu können, wäre in manch Situation eine Erleichterung. Concur, ein Spezialist für Reisekostenmanagement, hat jetzt eine iPhone App veröffentlicht, mit der man genau das machen kann.

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Quelle: iTunes

Die Anwendung ist momentan nur in Englisch verfügbar. Ich habe sie heruntergeladen, kann aber mit ihr nichts anfangen, da man Kunde bei Concur sein und sich vor Nutzung einloggen muss. Laut dem Text in iTunes ist es mit Concur Mobile möglich, Reisepläne zu organisieren, Belege zu fotografieren, Reiseanträge sowie Reisekosten zu genehmigen oder ein Taxi zu bestellen und Tisch zu reservieren. Mal sehen, wann eine deutsche Version erscheint.

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Hotelzimmer ersteigern mit Hotel Negotiator

Über ebay kann man ja schon länger Reiseprodukte aller Art ersteigern, auch Hotelzimmer. Was aber bei ebay nicht geht, sind ortsbezogene Auktionen. Was das heißt? Ich nehme mein iPhone, suche Hotels in meiner Umgebung und gebe dann den maximalen Preis ein, den ich bereit bin, für X Nächte zu zahlen.

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Das geht wahrscheinlich mit dem Hotel Negotiator, einer iPhone App von priceline.com. Ich konnte es allerdings nicht ausprobieren, da für Jena keine Hotels gefunden wurden. Die Idee ansich ist ja gar nicht so schlecht, aber Auktionen laufen in der Regel über einen gewissen Zeitraum. Location Based Services sind ihrem Wesen nach nicht nur Dienste, bezogen auf die nähere Umgebung (dem Hier), sondern auf den aktuellen Zeitpunkt (dem Jetzt). Stellt sich also die Frage, wann eine solche Zimmerauktion beendet ist und man den finalen Preis erfährt. Bleibt wohl vorerst eine nette Idee…

Google Maps Navigation für Android 2.0

Gerade lese ich, dass Google eine Navigation App (Beta) für Android 2.0 herausgebracht hat. Dies könnte eine echte Killer App für Reisende werden, da sie kostenlos ist und laut Video sehr interessante Feature wie Spracheingabe, StreetView, Staumeldungen oder Point of Interest Suche bietet. Ich war gestern in London und hätte die App gut gebrauchen können. Oder doch nicht?

Zumindest für Auslandsreisen absolut nicht. Denn ich hätte für das Roaming vermutlich ca. 1.600 Euro bei Nutzung von Orange UK oder 600 Euro bei T-Mobile UK bezahlt. Google verfolgt bei seinen Mobilen Diensten die Strategie, möglichst viele Daten auf dem Server zu halten und erst zu holen, wenn es notwendig wird. D.h. aber auch, dass Navigation Apps sehr viel Datenvolumen über die Mobilfunkprovider “ziehen”. Basis für die genannten Zahlen bildet eine Kalkulation der aktuellen UMTS Roamingpreise von T-Mobile multipliziert mit der Datenmenge (ca. 120 MB), die ich benötigt habe, um meine Routen in die iPhone App namens Offmaps zu laden.

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Offmaps ist ein Mappingtool, mit dem man bestimmte Kartenausschnitte oder Routen herunterladen und dann offline nutzen kann. Super bei Auslandsreisen, aber gefährlich beim Fahren (!) insbesondere bei Linksverkehr (!), da es keine echte Navigation ist, sondern nur ein Mappingtool. Man muss also permanent selber darauf achten, noch auf dem richtigen Weg zu sein. Also Obacht und Nutzung nur auf eigenes Risiko 😉

Air Canada mit erster Blackberry Anwendung einer Airline in App World

Ich lese heute bei jaunted.com, dass Air Canada Wins Race For First North American Airline BlackBerry App. Meiner Meinung nach hat Air Canada das Rennen auch weltweit gewonnen, denn ich kann nur eine Airline-Anwendung in der Blackberry App World finden, und das ist besagte Air Canada.

Quelle: Blackberry App World

Quelle: Blackberry App World

Anfangs dachte ich, dass es sich wieder einmal um eine Launcher App handelt, d.h. nur zum Start der Mobilen Webseite dient. Aber diesmal nicht. Die App ruft zwar zum größten Teil innerhalb der Anwendung Webinhalte auf (Minuspunkt), aber als Nutzer verlässt man die Anwendung nicht, um weitere Dienste nutzen zu können (Pluspunkt). Ich vermute, dass dies in Zukunft öfters zu sehen sein wird; Apps als Browser für spezielle Seiten (weil man die Investitionen für native Inhalte scheut?).

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Es gibt natürlich auch eine iPhone App, die ähnliche Funktionen wie die Blackberry App hat. Kernfunktionen sind die Suche nach Flugverbindungen und Flugpläne, Statusmeldungen zu einzelnen Flügen, aktuelle Nachrichten, Check-In und sogar Google Mobile. In der iPhone Version kann man darüber hinaus Mietwagen von Avis und Budget buchen, Flüge jedoch in keiner der beiden Versionen.

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Interessant fand ich den Menüansatz im Blackberry. Vermutlich wurde die iPhone App zu erst konzipiert und danach für Blackberry. Denn man hat offensichtlich die Standard Tab bar, die man typischerweise in vielen iPhone Anwendungen unten wiederfindet, ebenfalls mit denselben 5 Menüpunkten nachgebaut, aber oben positioniert. Das finde ich ganz gut  gelungen. Alles in allem ein guter Ansatz von Air Canada. Wenigstens eine Airline, die die “fast” echte App für sich entdeckt hat.

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Neues Design für iSixt

Sixt hat dieser Tage seiner iPhone app ein neues Design gegeben. Man setzt auf schwarz als Hintergrund mit dem bekannten orange und grau-weißen Labels. Auf sixt.de hingegen dominiert eher orange mit weißem Hintergrund und schwarz ist nur der Header. Das habe ich des öfteren beaobachtet, dass iPhone Anwendungen dunkel gehalten sind, obwohl die dazugehörige Webseite eher heller ist. Was ist der Grund? Je kleiner das Display, desto dunkler das Design?

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Wichtig ist der Wiedererkennungseffekt, und der ist hier gegeben. Außerdem finde ich, dass eine 1zu1 Kopie des Designs der Webseite 1.) selten in das kleine Display Mobiler Endgeräte passt und 2.) dem Besonderen des iPhones nicht gerecht wird.

Im Vergleich zur ersten Version hat sich an den Funktionlitäten nicht viel geändert. Die Google Map hat jetzt Sixt-Icons und es gibt einen “Quick-Check-In”.

iPhone Marketing für Hotels

Beim Stöbern im App Store bin ich auf eine interessante Marketing Anwendung der Wellness Hotels Alpenschlössl und Linderhof gestoßen. Die Anwendung verbreitet spontan Lust und Laune, sich diese Hotels näher anzusehen (bspw. den Rechner hochzufahren und auf deren Desktop-Seite weiter zu surfen, was auf dem iPhone nicht wirklich Spaß macht) und vielleicht zu buchen, aber zumindest zu träumen. Die Anwendung ist zwar nicht besonders funktional, eher wie eine übersichtliche Slide-Show, aber es macht Spaß sich durch die App zu “wischen”.

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Üblich auf Premium Hotelseiten sind 360° Gradaufnahmen der Zimmer des Hotels. Auch in dieser iPhone App kann man einige der Zimmer im 360° Blick anschauen. Das ist beeindruckend. So stelle ich mir zukünftig Direktmarketing in anderen iPhone Anwendungen oder Portalen vor. Diese App könnte dort als Werbebanner platziert werden. Guter Ansatz!

4.652 Travel Apps im US App Store

Ich hatte mich schon länger gefragt, wie viele Reiseapplikationen im App Store angeboten werden. iTunes oder Webseiten wie Apptism, AppShopper & AppBeacon manuell zu durchsuchen, war mir dann doch immer zu aufwendig. Heute lese ich auf ifun.de, dass es einen csv-Download von BustedLoop gibt, der das aktuelle Ranking von über 60.000 Applikationen aus den 77 “iTunes-Filialen” zusammenfasst.

Die Top 10 Travel des US App Stores sind (Stand 16. August 2009):

– Google Earth
– Urbanspoon
– Trapster speed trap alerts
– Yelp
– Cheap Gas!
– Currency
– Wi-Fi Finder
– AAA Roadside
– Kayak Flight and Hotel Search
– Language Translator

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Im deutschen App Store sind es danach immerhin 4.633  Anwendungen und hier die Top 10:

– Google Earth
– Fahrplan
– ZugInfo
– WorldView
– KfzKz!
– RadAlert
– Qype Radar
– Währung
– mobeedo
– Lufthansa Launcher

Zum Thema passt auch eine Meldung vom O’Reilly Radar. Danach ist Travel eine der am schnellsten wachsenden, aber auch am wettbewerbsintensivsten Kategorien im US App Store.

iPhone Travel – mobile Reisebegleiter

Unsere Freunde von tourismuszukunft.de finden, dass das iPhone das Reisen verändert. Das sehe ich genauso. Aber im allgemeinen gilt: je mehr Smartphones im Markt sind und je günstiger die Datentarife (Flatrates auch im Ausland!) werden, desto mehr wird das Mobiltelefon zum allgegenwärtigen Reisebegleiter. Das iPhone ist ein grandioser Beginn dieser Era. Hier der Link zum Beitrag: weiter

Lufthansa’s Golden Rules of Mobile

In dem von EyeforTravel veröffentlichten neuen Report zum Thema Mobile Technology in Travel beschreibt die Studie zahlreiche sehr interessante Fallstudien von Reiseunternehmen, die Mobile Dienste und Anwendungen gerade umsetzen oder bereits umgesetzt haben, u.a.:

  • Sixt
  • Lufthansa
  • Rearden Commerce
  • Kayak
  • Lonely Planet
  • lastminute.com
  • British Airways
  • Egencia
  • TUI
  • SAS

Die Lufthansa hat hier sehr prägnant “Golden Rules of Mobile” aufgestellt, die sich aus der bislang 8-jährigen Erfahrung mit diesem Thema ergeben. Hier die Erkenntnisse zusammengefasst:

1.) Es braucht Management Attention für die Umsetzung der Mobilen Strategie und Projekte.

2.) Mobile Dienste sind nicht einfach nur die Miniatisierung der eigenen Webseite. Man muss sich Use Cases und deren Anforderungen für seine Mobilen Nutzer genau überlegen und spezifizieren.

3.) Vorhandene Prozesse zur Umsetzung der Mobilen Dienste müssen an die Mobilen Endgeräte angepasst und/oder neu aufgesetzt werden, da sie sich unterscheiden.

4.) Die Bedienbarkeit (usability) ist das A und O: einfach und schnell, optimiert für verschiedene Geräte. Lufthansa betont allerdings, dass nicht für alle verfügbaren Endgeräte im Markt optimiert werden sollte (aus Kostengründen). Smartphones bzw. “high end devices” (ca. 65% der Nutzung kommen bei Lufthansa von BlackBerry und iPhone) stehen nun im Mittelpunkt der Entwicklungen.

5.) Man sollte mit Kernfunktionen beginnen und dann schrittweise neue Funktionen hinzufügen.

6.) Die Endkunden müssen wissen, dass es den Dienst gibt. Mobile Marketing sollte also auf alle Fälle im Budget enthalten sein.

7.) Suchmaschinen als Ergänzung zu Mobile Marketing Kampagnen.

8.) Man sollte Experten (bspw. mvolution) als Berater für die Mobile Strategie und zur Umsetzung der Dienste hinzuziehen.

Diese Regeln können wir absolut unterstützen und führen sicherlich zum Erfolg jeder Mobilen Strategie.

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