Das iPad in der Touristik

Nachdem ich unser (Entwicklungs-)iPad ein paar Mal mit zu Hause hatte und damit teilweise meine Urlaubs-/Geschäftsreise in die USA geplant hatte, bekam ich eine Vorstellung davon, welchen Einfluss das iPad (und vergleichbare Geräte) auf die Reisebranche haben könnte. Hierüber wollte ich irgendwann einen Blogbeitrag schreiben. Aber nun gibt mir die neuste FVW 13/10 vom 25. Juni eine Steilvorlage für dieses Thema.

Quelle: FVW 13/10 Seite 42

Das iPad kommt erstmalig im Reisebüro “R&M Reisen” am Counter zum Einsatz. Expedienten stellen Kreuzfahrten von Aida über deren iPad App vor, wenn Kunden auf das Gerät aufmerksam werden. “Das iPad ist gerade für Aida-Einsteiger sehr gut geeignet. Die Präsentation des Schiffes sieht ansprechender aus, als wenn man nur die Bilder im Katalog zeigen würde.” so das Fazit von Agenturchef Melhausen. Das ist auch mein Eindruck. Das iPad ist ein Multimedialer Emotionswecker. Wer es also schafft, Inhalte (Bilder, Videos, Texte und Mapping) emotional ansprechend darzustellen und darüber hinaus aktuelle Informationen liefert, der kann sich seiner Nutzer gewiss sein.

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Ich glaube, das funktioniert am Counter ebenso wie auf der Couch. Das iPad ist für mich das ideale Gerät für den Haushalt. Es liegt auf dem Couch- oder Küchentisch, ist jederzeit greifbar und sofort mit dem Internet verbunden. Wenn ich Inspirationen für meinen Urlaub benötige, suche ich zunächst nach Apps (bislang nur eine handvoll verfügbar) oder gehe auf Google Maps. Streetview ist auf dem iPad einfach nur genial. Genau das, was ich für meine Reisevorbereitung benötige.

Ich glaube fest daran, dass das iPad (und ähnliche Geräte) einen erheblichen Einfluss auf die Reiseplanung (ob mit Kauf oder ohne) haben wird. Dieses Potenzial sollte die Reisebranche nicht unterschätzen, gerade weil es noch erfolgreicher im Verkauf ist, als das iPhone. Und weil es unsere Emotionen weckt…

2 Responses to Das iPad in der Touristik

  1. Erika says:

    Was meinen Alltag immer erleichtern kann, mag ich besonders🙂

  2. Das iPad ist definitiv gerade im touristischen Bereich optimal geeignet. Google Earth z.B. ist wirklich Klasse, man kann viel besser neue Orte erkunden als per Tastatur und Maus. Streetview in Google Maps ist ebenso eindrucksvoll. Die vom iPhone bekannten Apps für Reiseführer und Co. fehlen derzeit leider noch. AIDA und HRS machen hier den Anfang. In den nächsten Monaten dürfte sich das Angebot aber noch stark weiterentwickeln. – gelesen und geschrieben auf einem iPad.

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