HRS Blackberry App nun auch mit Firmenraten

Über die BlackBerry App von HRS haben Firmenkunden ab sofort neben dem Zugang zu 250.000 Hotels weltweit auch unterwegs Zugriff auf die bei HRS hinterlegten Firmenkonditionen und profitieren somit von Preisvorteilen mit bis zu 30 Prozent.

Durch einmalige Eingabe der HRS-Kundennummer können die Nutzer dann auf die eigenen Unternehmensraten sowie auf die HRS-Firmenrabatte, die rund 15.000 Hotelpartner ausschließlich den angemeldeten Firmenkunden zur Verfügung stellen, zugreifen.

HRS unterscheidet vier Raten: Standardpreis, Hot Deal / HRS Exklusivpreis, Min. 5% Firmenkunden-Rabatt und Firmeneigene Raten. Bis auf den Standardpreis sind alle Sondertarife farblich unterschiedlich dargestellt. Das macht eine Auswahl wesentlich einfacher.

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Mehr als eine Million Mobile Bordkarten bei Lufthansa

Rasantes Wachstum verzeichnet die Lufthansa mit ihren Mobilen Bordkarten. Noch vor knapp einem Jahr zählte die Lufthansa 7.000 Nutzer pro Woche und jetzt sind es bereits 30.000. Kumuliert sind das weit über 1 Million (Quelle: XING Firmen-Updates Lufthansa). Das ist ein Wachstum von über 300% innerhalb eines Jahres. Gratulation!

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Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll die Bedeutung von Mobile Travel Services. Der Reisende hat sein Mobiltelefon eh dabei. Also sollte er doch auch gleich damit einchecken und es als Mobile Bordkarte nutzen können, oder?

Austrian Airlines mit QR-Code Kampagne bei McDonalds

Mein Freund Christian ist, neben dem Freund sein, auch ein Scout für mich. Er spürt Interessantes auf oder entwickelt neue Ideen für weitere Projekte und Produkte. Diesmal hat er bei McDonalds in Wien eine QR-Code Kampagne von Austrian Airlines entdeckt, ausprobiert und mir Material geschickt (danke dir!).

Die Kampagne läuft unter dem Motto: “Auf und da-phone“. Man kann einmal den QR-Code scannen oder aber eine SMS mit dem Stichwort “AUA” versenden. Hinter dem QR-Code verbirgt sich die URL aua.qr-co.de/McD mit der man die Kampagne sehr gut tracken kann. Man wird dann weiter auf das Mobile Portal der AUA geleitet. Ich würde natürlich gerne wissen, wie erfolgreich die Kampagne ist. Weiß das jemand?

How to get in on the Mobile boom

Diese Überschrift muss ich nicht übersetzen. Ich nehme hier Bezug auf einen Beitrag des US-Blogs Venture Beat, der sich mit Innovationen (wie soll es auch sein, hauptsächlich aus den USA) beschäftigt. Vor einigen Monaten hieß es noch, Europa sei führend im Bereich Mobile (mal abgesehen von den Japanern). Ich nehme das seit geraumer Zeit anders wahr. Je mehr Smartphones auf den Markt kommen, um so mehr Software und Internetdienste kommen auf den Markt. Und dort dominieren ganz klar die Amerikaner.

“Does your business have a plan for mobile? How’s this for a novel idea: Don’t just go charging in to develop your own iPhone app. Take just a little time to consider what makes the most sense for your company. Mobile advertising can be a great way to get your feet wet, while building up a full mobile presence requires a bigger investment with the possibility of greater rewards and risks.”  mehr…

Europa hat meines Erachtens diese Rolle an die USA übergeben. Dennoch müssen auch die Amerikaner noch ihre Unternehmen für Mobile sensibilisieren (siehe Beitrag), aber nicht mehr missionieren, so wie wir hier. A shame…

Mobiles Marketing spielerisch umsetzen

Zwei sehr schöne Ansätze, Mobiles Marketing für Reiseprodukte spielerisch umzusetzen, habe ich im Appstore für Merian Scout und Easyjet gefunden. Beide Anwendungen nutzen Teile des Kernproduktes und verarbeiten sie zu einem kurzweiligen Unterhaltungsmoment.

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Merian verwendet hierfür den Klassiker das Puzzle. In drei Schwierigkeitsstufen kann man sich an verschiedenste Motive aus den Reiseführern von Merian heranwagen und zusammenpuzzeln. Interessant finde ich den Ansatz, vom Spiel in den Appstore zu verlinken, wo man sich dann einen Reiseführer herunterladen kann.

Easyjet lässt seine Nutzer die Destinationen der Airline auf Teilen einer Europakarte pinen. Je näher man an dem Ziel liegt, desto höher ist die Punktezahl. Ein unterhaltsames Geographiespiel mit Markeneffekt.

Rough Guides veröffentlicht Mobilen Reiseführer im Vodafone 360 App Shop

Das ist mir noch eine knappe Meldung kurz vor dem Wochenende wert. Eine App Ankündigung mal nicht für das iPhone, sondern für den Vodafone 360 App Shop. Rough Guides fehlt bislang im iPhone App Store, bietet aber seit einiger Zeit eine Java-Anwendung an (sieht zumindest danach aus). Nun die Verlautbarung, demnächst 50 Travel Guide Apps auf das Vodafone 360 Samsung H1 Smartphone zu packen.

Nun geht es richtig los. Endgerätehersteller und Netzbetreiber im Wettstreit um die meisten (müssen nicht mal die besten Apps sein) Anwendungen in ihren Softwareläden. Als App Entwickler begrüßen wir diese Nachfrage natürlich herzlichst. Aber Achtung an alle diejenigen, die für 2010 etwas planen. Die Ressourcen sind knapp und damit der Preis hoch. Also bitte das Budget nicht zu niedrig planen, sonst ist die Enttäuschung am Ende groß.

lastminute.com mit neuen iPhone Apps

Es ist bemerkenswert, wie sich ein Online Reisebüro mit neuen Medien auseinandersetzen kann. lastminute.com hat extra ein spezielles Team, die lastminute.com labs, ins Leben gerufen. Das Team hat seit 2006 die Mission, Neues zu erdenken, zu entwickeln und in Beta Versionen der Öffentlichkeit vorzustellen.

“We’re a small team working at lastminute.com in London inventing stuff. What new services and devices will people use to find the best stuff to do? We have no idea. But we’re going to try ideas out and see what happens.”

Zwei neue Projekte will ich hier kurz vorstellen.

Das erste ist Snaffle, welches zwar noch nicht Live ist, aber von den Jungs von The Really Mobile Project bereits getestet wurde (Danke Madlen für den Link).

Ein anderes Projekt ist topsee. Ich habe es selber ausprobiert und bin von dem Gesamtkonzept schwer angetan. Zwar hat der Content für mich nicht unbedingt einen Nutzen, da es um Content in London geht, aber die Idee und deren Umsetzung ist einfach Klasse, besonders das UI Konzept. Unbedingt zu beachten ist auch der Weg in soziale Netze (Twitter und Facebook) als Ansatz für den viralen Vertrieb.

Warum kommen solche Dinge eigentlich immer erst aus den USA oder Großbritannien?

Eine Airline iPhone App, die Geld kostet

Airlines sind dieser Tage auf der Suche nach immer neuen Erlösquellen, wie Vorzugspreise, Kreditkarten- oder Gepäckgebühren, Essen und Getränke an Bord gegen Entgelt oder einen Check-in Aufpreis, wenn nicht Online eingecheckt wurde. Virgin Atlantic hat nun das iPhone entdeckt und will mit einer App namens Virgin Atlantic’s Flying without Fear zusätzliche Einnahmen erzielen. Die Anwendung kostet 3,99 Euro und soll die Angst vorm Fliegen nehmen.

2009-11-virgin-atlantic

Quelle: iTunes

Da ich keine Flugangst habe, sind mir die 3,99 Euro zu schade und ein Test der App erübrigt sich. Virgin Atlantic bietet übrigens einen Kurs gegen Flugangst an, der 350 US$ pro Person kostet. Da ist die App aber ein Schnäppchen…

via jaunted.com

Zwei neue Hotel Anwendungen für iPhone

Die Anzahl der Hotelanwendungen im Appstore nimmt stetig zu. Ich weiß nicht, ob ich alle installiert habe. Zurzeit zähle ich jedenfalls 24 Apps auf meinem iPhone, die etwas mit Hotelsuche und Buchung zu tun haben. Eine genaue Untersuchung der Apps folgt später. Heute stelle ich kurz zwei neue vor.

Zunächst geht es um eine der bekanntesten Hotelmarken, Hilton. Im Mobile Web ist Hilton bereits mit hilton.mobi vertreten und nun der “große” Schritt in die Welt der mobilen Anwendungen. Nun ja, ein großer Schritt ist das nicht gerade. Hilton ist ein sehr gutes Beispiel einer Tendenz, Webanwendungen in eine iPhone App zu packen.

Meines Erachtens gibt es folgende Gründe für diesen Ansatz. a) Kosten: hat man einmal eine Webanwendung entwickelt, kann man leicht und Kosten schonend mit etwas Anpassung ein App Korsett drum herumbauen. b) Distribution: Eine App erfüllt i.d.R. zwei Funktionen: sie hat einen Nutzwert für den Endanwender und ist ein Vertriebswerkzeug für den Anbieter. Denn wenn eine App in iTunes hochgeladen ist, muss man die URL nicht kommunizieren. Für mich sind Webanwendungen im Korsett einer nativen Anwendung keine echten Apps, mit nur geringem Nutzwert verglichen zu einer echten nativen Anwendung.

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Die zweite Anwendung kommt von dem deutschen Metasuchmaschinen-Portal Travel-IQ. Ähnlich wie die App von Kinkaa oder die von Kayak, sucht die Anwendung (auch im Umkreis des Standortes) verfügbare Hotels von verschiedensten Buchungsplattformen wie hrs.de, hotel.de, booking.com, venere.com, accor.de, opodo.de und vielen mehr.

Während man bei Kinkaa und Kayak die Anwendung verlassen muss, um zu reservieren, kann man in der Travel-IQ App den Buchungsprozess innerhalb der Anwendung (allerdings als eingebettete Webanwendung, Minuspunkt!) den Prozess beenden. Das ist komfortabler als auf eine womöglich nicht mobil-taugliche Webseite verlinkt zu werden. In der App fehlt leider dann das gebuchte Hotel und stornieren kann man es aus der App heraus auch nicht. Großer Pluspunkt ist die Preisvergleichsmöglichkeit sowie die Darstellung auf der Karte. Bin gespannt, wann die Meta-Flugsuche kommt…

Expedia und Nokia – eine Partnerschaft mit Auswirkungen für die Reisebranche?

Am Freitag wurde die Kooperation von Expedia Affiliate Network (EAN), die White Label-Lösung von Expedia, Inc. und Nokia bekanntgegeben. Das ist der erste Deal dieser Art, der die Frage aufwirft, ob diese Partnerschaft Auswirkungen auf die Reisebranche haben wird? Immerhin schließen sich zwei der größten Unternehmen aus ihrer Branche zusammen, um das Expedia-Hotelportfolio samt entsprechender Buchungsfunktion in das Ovi Karten- und Navigationssystem von Nokia zu integrieren.

Man muss sich zunächst vor Augen halten, was zurzeit im Bereich Mobile- und PC-Internet passiert. Der PC-Internetriese Google bietet mehr und mehr Dienste (Android, m.google.com) für das Mobile Format an und Nokia geht den umgekehrten Weg und bietet mehr und mehr Dienste (ovi.com für Maps, Mail, Bilder, Kalender etc.) für das PC-Format an. Das Mobiltelefon (welches ja eigentlich schon ein Smartphone ist) und der PC bilden eine Einheit, die durch eine Synchronisation mit einander verbunden sind. Die Vision: das Smartphone ist die mobile Ergänzung des PC und umgekehrt.

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Quelle: Nokia

Was hat das nun mit Expedia zu tun? Ganz einfach: Google hat bereits ein funktionierendes Geschäftsmodell (Werbung) und muss es jetzt nur auf das Mobile-Internet (siehe Kauf von AdMob) übertragen. Nokia’s Geschäftsmodell hingegen, der Verkauf von Hardware, wird von Monat zu Monat schwieriger. Deshalb sucht Nokia nun nach geeigneten Geschäftsmodellen und experimentiert mit Werbung, einem App Store, Musik und Navigation. Mit Expedia kommt nun ein neues, für mich einleuchtendes Geschäftsmodell ins Portfolio, ein transaktionsbasiertes E-Commerce Modell. Nokia (mit Ovi) wird zum Online Reisebüro, auf dem PC und Smartphone. Und Expedia erschließt damit erstmalig die Mobile Welt.

Das wird meiner Meinung nach Auswirkungen auf die Reisebranche haben, aus folgenden Gründen:

  1. Reisende sind immer auch Kunden von Smartphone-Herstellern, Netzbetreibern und Internet-Service-Providern.
  2. Nokia hat eine enorme Reichweite, zumindest was die Anzahl der Endgeräte angeht.
  3. Nokia wird sich weitere Partner für ein transaktionsbasiertes Geschäftsmodell suchen (müssen).
  4. Reiseunternehmen müssen jetzt und erst recht in Zukunft, in den mobilen Kanal investieren.

Dies hat sowohl positive als auch negative Seiten zur Folge. Nokia hat nur begrenzt Kapazitäten für derart Kooperationen, aber für Reiseunternehmen besteht mit Nokia eine sehr große Chance, sowohl zur gleichen Zeit eine enorme Reichweite zu erlangen, als auch den Mobilen Kanal zu bedienen. Für Expedia ist es bspw. der erste Schritt in die mobile Welt.

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Andererseits gibt es nicht nur Nokia. Wer den mtiblog verfolgt, der stellt fest, dass ich sehr oft von iPhone Apps und Diensten berichte. Das Gerät hat eben zurzeit die größte Wahrnehmung und Nutzungsrate. Aber es gibt auch noch den Blackberry, Android-, Windows Mobile-Geräte oder demnächst wohl öfters erwähnenswert, den Palm Pre.

Reiseunternehmen sollten daher:

  • gezielt Kooperationen mit Smartphone-Herstellern, Netzbetreibern und  Internet-Service-Providern eingehen
  • andererseits aber auch diversifizieren, d.h. mehrere mobile Plattformen bedienen

Nur ein was sollten sie nicht: das Smartphone als Reisebegleiter, Informations- und Buchungskanal vernachlässigen.

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