Google Maps Navigation für Android 2.0

Gerade lese ich, dass Google eine Navigation App (Beta) für Android 2.0 herausgebracht hat. Dies könnte eine echte Killer App für Reisende werden, da sie kostenlos ist und laut Video sehr interessante Feature wie Spracheingabe, StreetView, Staumeldungen oder Point of Interest Suche bietet. Ich war gestern in London und hätte die App gut gebrauchen können. Oder doch nicht?

Zumindest für Auslandsreisen absolut nicht. Denn ich hätte für das Roaming vermutlich ca. 1.600 Euro bei Nutzung von Orange UK oder 600 Euro bei T-Mobile UK bezahlt. Google verfolgt bei seinen Mobilen Diensten die Strategie, möglichst viele Daten auf dem Server zu halten und erst zu holen, wenn es notwendig wird. D.h. aber auch, dass Navigation Apps sehr viel Datenvolumen über die Mobilfunkprovider “ziehen”. Basis für die genannten Zahlen bildet eine Kalkulation der aktuellen UMTS Roamingpreise von T-Mobile multipliziert mit der Datenmenge (ca. 120 MB), die ich benötigt habe, um meine Routen in die iPhone App namens Offmaps zu laden.

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Offmaps ist ein Mappingtool, mit dem man bestimmte Kartenausschnitte oder Routen herunterladen und dann offline nutzen kann. Super bei Auslandsreisen, aber gefährlich beim Fahren (!) insbesondere bei Linksverkehr (!), da es keine echte Navigation ist, sondern nur ein Mappingtool. Man muss also permanent selber darauf achten, noch auf dem richtigen Weg zu sein. Also Obacht und Nutzung nur auf eigenes Risiko 😉

Mobile Technologien praxisnah erläutert

Gestern ist die vierte Ausgabe des mobile zeitgeist SPECIALS auf mobile-zeitgeist.com erschienen. mobile zeitgeist SPECIAL ist ein Online-Magazin, das mit praxisrelevanten Beiträgen, geschrieben von Experten aus der Branche, zum allgemeinen Verständnis Mobiler Sachverhalte beitragen will. Wer also mobile Dienste / Applikationen plant oder bereits am Umsetzen ist, sollte auf alle Fälle diese Lektüre (sowie die drei vorherigen Ausgaben) lesen.

Quelle: Mobile Zeitgeist

Quelle: Mobile Zeitgeist

In der aktuellen Ausgabe geht es um Mobile Technologien, ist also schwerpunktmäßig technisch ausgerichtet und beinhaltet Beiträge zu Betriebssystemen, Plattformen, Endgeräten, native Applikationen, Widgets, Android bei der Deutschen Bahn, RIMlets, dem Vergleich von Entwicklungsaufwänden sowie Location Based Services und Barcodes.

Hotel Reservation Service (HRS) mit iPhone App

Im April hatte ich bereits einen Artikel über die BlackBerry App von HRS geschrieben (der bis heute der meistgelesene Artikel im Blog ist). Nun schiebt HRS die lang erwartete iPhone App mit dem Namen HRS Hotel Organizer nach. Das Design und die Funktionalitäten sind ähnlich, aber mit Adaptionen für das iPhone.

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Da die App komplett nativ ist, also nicht auf eine Webseite verlinkt oder Webinhalte nutzt, läuft alles sehr flott. Die Reservierung von Hotelzimmern kann man in weniger als 1 Minute umsetzen. Hat man einmal sein Profil gespeichert (Kreditkarteninfos werden nicht gespeichert), also einmal gebucht, ist die Reservierung noch schneller machbar.

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Nach der Buchung sieht man im Homescreen seine aktuellste Reservierung und hat darauf auch offline sofort Zugriff,  um bspw. Taxifahrern mitzuteilen, wohin er / sie fahren soll. Darüber hinaus gibt es die wichtigsten Funktionen, die auch von hrs.de bekannt sind, wie Filtern und Sortieren nach Preis, Hotelsternen und Bewertungen. Nicht zu vergessen ist die wichtigste Funktion, die Hotel Umkreissuche. Sie zeigt im Ergebnis nur frei verfügbare Hotels im Umkreis und Echtzeitpreise als Standard, Exklusiv- und Hot Deal-Preise an. Gesuchte Reiseziele werden gespeichert und können bei der nächsten Suche gleich aufgerufen werden. Die App gibt es in 9 verschiedenen Sprachen. Viel Spaß…

Air Canada mit erster Blackberry Anwendung einer Airline in App World

Ich lese heute bei jaunted.com, dass Air Canada Wins Race For First North American Airline BlackBerry App. Meiner Meinung nach hat Air Canada das Rennen auch weltweit gewonnen, denn ich kann nur eine Airline-Anwendung in der Blackberry App World finden, und das ist besagte Air Canada.

Quelle: Blackberry App World

Quelle: Blackberry App World

Anfangs dachte ich, dass es sich wieder einmal um eine Launcher App handelt, d.h. nur zum Start der Mobilen Webseite dient. Aber diesmal nicht. Die App ruft zwar zum größten Teil innerhalb der Anwendung Webinhalte auf (Minuspunkt), aber als Nutzer verlässt man die Anwendung nicht, um weitere Dienste nutzen zu können (Pluspunkt). Ich vermute, dass dies in Zukunft öfters zu sehen sein wird; Apps als Browser für spezielle Seiten (weil man die Investitionen für native Inhalte scheut?).

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Es gibt natürlich auch eine iPhone App, die ähnliche Funktionen wie die Blackberry App hat. Kernfunktionen sind die Suche nach Flugverbindungen und Flugpläne, Statusmeldungen zu einzelnen Flügen, aktuelle Nachrichten, Check-In und sogar Google Mobile. In der iPhone Version kann man darüber hinaus Mietwagen von Avis und Budget buchen, Flüge jedoch in keiner der beiden Versionen.

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Interessant fand ich den Menüansatz im Blackberry. Vermutlich wurde die iPhone App zu erst konzipiert und danach für Blackberry. Denn man hat offensichtlich die Standard Tab bar, die man typischerweise in vielen iPhone Anwendungen unten wiederfindet, ebenfalls mit denselben 5 Menüpunkten nachgebaut, aber oben positioniert. Das finde ich ganz gut  gelungen. Alles in allem ein guter Ansatz von Air Canada. Wenigstens eine Airline, die die “fast” echte App für sich entdeckt hat.

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Neues Design für iSixt

Sixt hat dieser Tage seiner iPhone app ein neues Design gegeben. Man setzt auf schwarz als Hintergrund mit dem bekannten orange und grau-weißen Labels. Auf sixt.de hingegen dominiert eher orange mit weißem Hintergrund und schwarz ist nur der Header. Das habe ich des öfteren beaobachtet, dass iPhone Anwendungen dunkel gehalten sind, obwohl die dazugehörige Webseite eher heller ist. Was ist der Grund? Je kleiner das Display, desto dunkler das Design?

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Wichtig ist der Wiedererkennungseffekt, und der ist hier gegeben. Außerdem finde ich, dass eine 1zu1 Kopie des Designs der Webseite 1.) selten in das kleine Display Mobiler Endgeräte passt und 2.) dem Besonderen des iPhones nicht gerecht wird.

Im Vergleich zur ersten Version hat sich an den Funktionlitäten nicht viel geändert. Die Google Map hat jetzt Sixt-Icons und es gibt einen “Quick-Check-In”.

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