Mobilfunknutzung in Flugzeugen eröffnet neue Möglichkeiten der Interaktion

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Quelle: airfrance.com

Erst kürzlich startete die TAP, die marktführende portugiesische Luftfahrtgesellschaft, mit den ersten kommerziellen Tests für die Mobiltelefonnutzung an Bord. Auch andere Fluglinien, wie beispielsweise Air France, Emirates, Qantas, Turkish Airlines und Ryanair planen ihre Flugzeuge mit Handynetzen auszustatten.

Viele Reisende befürchten, dass ähnlich wie bei Zugfahrten, auch während des Fluges unentwegt weiter telefoniert wird. Doch ermöglichen die Technologien an Board weit aus mehr Services als nur das einfache Telefonieren. Fluggäste können durch die Implementierung von GSM und 3G-Standards SMS, MMS und E-Mail schreiben und empfangen oder generell auf das Internet zugreifen und so weitere Dienste nutzen.

Fluggesellschaften profitieren so in zweierlei Hinsicht: Einerseits bieten sie ihren Fluggästen die Möglichkeit ihr mobiles Nutzerverhalten auch während des Fluges fortzusetzen. Anderseits haben sie die Chance, den Reisekomfort durch innovative Dienste zu erhöhen. So hat bereits die Studie von SITA auf die Einführung neuartiger Inflight Entertainment Angebote hingewiesen, welche Interaktionsmöglichkeiten, sowohl mit dem Fluggast als auch der Fluggäste untereinander, ermöglichen könnten.

Neben den Fluggesellschaften könnten aber auch andere touristische Dienstleister die “Wartezeit” im Flugzeug nutzen, um ihren Kunden personalisierte Botschaften zu senden. Denkbar sind relevante und wichtige Informationen zu Flughafen und Destination, Abholzeiten und Kontaktpersonen am Flughafen oder Gutscheine, bspw. für einen Willkommensdrink an der Bar. Diese Serviceangebote verknüpft mit der touristischen Marke verstärken deren Präsenz und verbinden sie mit einem positiven Reiseerlebnis.

Dabei sollten aber die Kosten, die beim Nutzer entstehen können, berücksichtigt werden. Genau wie bei der Nutzung des Mobiltelefons im Ausland werden Sprach- und Datenverbindungen über Roamingabkommen mit den Netzbetreibern und somit über die Telefonrechnung abgerechnet. Es ist aber anzunehmen, dass die Kosten höher sein werden, als bei der herkömmlichen Nutzung des Mobiltelefons im Ausland. Von daher sollte der Kunden den Mobile Media Type (SMS, MMS, Mobiles Internet oder Mobile Applikation) wählen können, der für ihn am geeignetsten ist.

Mobilfunknutzung in Flugzeugen – ob Fluch oder Segen entscheiden am Ende die Reisenden selbst.

4 Responses to Mobilfunknutzung in Flugzeugen eröffnet neue Möglichkeiten der Interaktion

  1. heikescholz says:

    Ich stimme Dir voll und ganz zu, dass über Fluch oder Segen jeder selbst entscheidet. Ich denke aber, dass für die meisten das Problem darin besteht, dass für einen ein Segen, “Biep,Biep – Sie erhalten in IhremHotel einen Begrüßungscocktail”, für denjenigen, der neben ihm sitzt, eher Fluch ist, weil er sich das Gebiepe der SMS anhören muss. Und wenn ich mir dann vorstelle, es ist nicht nur einer im Flieger, der solche Messages erhält, dann stelle selbst ich als Heavy-User von Handys mir das störend vor.
    Ambesten wäre eine Funktechnologie, die alle Geräte bei Betreten der Kabine auf stumm schaltet. Denn auf das Verständnis und die Rücksichtnahme der Menschen würde ich hier nicht vertrauen wollen.😉

  2. Ich persönlich vertraue da auch nicht drauf. Deshalb bin ich auch begeistert davon, dass notfalls das Flugpersonal noch steuern kann, wann welche Technologie genutzt werden darf. So kann man beispielsweise das Telefonieren nur 15 Minuten nach dem Start oder vor der Landung aktivieren. Oder während Nachtflügen wird einfach generell alles abgeschaltet. Bin wirklich mal auf die Handhabungen bei den einzelnen Airlines gespannt.

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