DRV hat SMS-Service ins Leben gerufen

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Quelle: DRV

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat heute einen neunen mobilen Reiseservice bekannt gegeben: den SMS-assist. Mit diesem Service ist es möglich, dass Reiseveranstalter ihren Kunden in Krisenfällen relativ zeitnah per SMS eine Nachricht auf das Handy senden können.

Dazu wurden die CRS (Computer-Reservierungssysteme) um entsprechende Felder, wie ein Eingabefeld für die Mobiltelefonnummer, erweitert. Bis spätestens zum 01.09.2008 sollen alle Agenturen mit einem neuen Release ihrer CRS ausgestattet sein. Reisebüromitarbeiter können dann Kunden, die bei einem der teilnehmenden Veranstalter buchen, direkt den neuen Dienst mit anbieten.

Derzeit bieten bereits 17 Unternehmen den neuen SMS-Service mit an.

Mobilfunknutzung in Flugzeugen eröffnet neue Möglichkeiten der Interaktion

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Quelle: airfrance.com

Erst kürzlich startete die TAP, die marktführende portugiesische Luftfahrtgesellschaft, mit den ersten kommerziellen Tests für die Mobiltelefonnutzung an Bord. Auch andere Fluglinien, wie beispielsweise Air France, Emirates, Qantas, Turkish Airlines und Ryanair planen ihre Flugzeuge mit Handynetzen auszustatten.

Viele Reisende befürchten, dass ähnlich wie bei Zugfahrten, auch während des Fluges unentwegt weiter telefoniert wird. Doch ermöglichen die Technologien an Board weit aus mehr Services als nur das einfache Telefonieren. Fluggäste können durch die Implementierung von GSM und 3G-Standards SMS, MMS und E-Mail schreiben und empfangen oder generell auf das Internet zugreifen und so weitere Dienste nutzen.

Fluggesellschaften profitieren so in zweierlei Hinsicht: Einerseits bieten sie ihren Fluggästen die Möglichkeit ihr mobiles Nutzerverhalten auch während des Fluges fortzusetzen. Anderseits haben sie die Chance, den Reisekomfort durch innovative Dienste zu erhöhen. So hat bereits die Studie von SITA auf die Einführung neuartiger Inflight Entertainment Angebote hingewiesen, welche Interaktionsmöglichkeiten, sowohl mit dem Fluggast als auch der Fluggäste untereinander, ermöglichen könnten.

Neben den Fluggesellschaften könnten aber auch andere touristische Dienstleister die “Wartezeit” im Flugzeug nutzen, um ihren Kunden personalisierte Botschaften zu senden. Denkbar sind relevante und wichtige Informationen zu Flughafen und Destination, Abholzeiten und Kontaktpersonen am Flughafen oder Gutscheine, bspw. für einen Willkommensdrink an der Bar. Diese Serviceangebote verknüpft mit der touristischen Marke verstärken deren Präsenz und verbinden sie mit einem positiven Reiseerlebnis.

Dabei sollten aber die Kosten, die beim Nutzer entstehen können, berücksichtigt werden. Genau wie bei der Nutzung des Mobiltelefons im Ausland werden Sprach- und Datenverbindungen über Roamingabkommen mit den Netzbetreibern und somit über die Telefonrechnung abgerechnet. Es ist aber anzunehmen, dass die Kosten höher sein werden, als bei der herkömmlichen Nutzung des Mobiltelefons im Ausland. Von daher sollte der Kunden den Mobile Media Type (SMS, MMS, Mobiles Internet oder Mobile Applikation) wählen können, der für ihn am geeignetsten ist.

Mobilfunknutzung in Flugzeugen – ob Fluch oder Segen entscheiden am Ende die Reisenden selbst.

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