Neuer Merian Scout Navigator mit Reiseführer

Bei Mobile Zeitgeist gefunden und gelesen:

… bringt Merian nun abgespecktere Varianten für 600 und 400 Euro.

Die Frage, die ich mir stelle, ist die, ob Touristen wirklich bereit sind, nicht nur viel Geld auszugeben sondern dann noch mit einem weiteren Gerät im Urlaub herum zu laufen. Ich habe die Vorstellung vorm Auge, wie jemand um den Hals eine Kamera und ein Navigationsgerät hat, während er mit seinem Handy telefoniert.

[…]

Idealerweise hätte ich sogar gern die Reiseführer webbased. Bei den heutigen Roaminggebühren sicherlich etwas, das mich in das Armenhaus bringen würde. Aber letztendlich stelle ich mir einen digitalen Reiseführer so vor, dass ich in dem Moment, in dem ich vor einer Sehenswürdigkeit stehe, dazu Informationen abfragen kann. Und auch erst dann sollten mir Kosten entstehen, also Pay-per-Use. Bei digitalen Reiseführern erwarte ich, dass sie top-aktuell sind, ich sie nur bezahle, wenn ich sie auch nutze und nach der Reise nicht ungenutzt bei mir herumliegen habe.

Dem kann ich nur beipflichten! Zumal das Gerät, wie die meisten Navi-Geräte, nur Deutschland, Österreich und die Schweiz abdeckt. Für jede weitere Destination, z.B. eine Stadt oder Region, werden 30 EUR berechnet. Und wenn ich das auf den Seiten von Merian richtig verstanden habe, ist die Auswahl mit gerade mal 5 Reisezielen eher dürftig.

Sabre Airline Solutions bietet Mobile Check-In Lösung

Sabre Airline Solutions, ein Schwesterunternehmen der Sabre Travel Network, bietet eine Mobile Check-In Lösung für Fluggesellschaften. Der Mobile Check-In ist Teil der SabreSonic suite, die auch andere Self-Service Check-In Möglichkeiten (Internet, Telefon oder Automat) anbietet.

Bisher greifen AirOne (Italien) und Vietnam Airlines auf diese kostenreduzierende Lösung zu. Fluggäste dieser Airlines können über eine mobile Webseite ihren Sitzplatz reservieren und erhalten ihre Boardkarte auf das Mobiltelefon. Dieser 2D-Barcode entspricht bereits dem IATA-Standard. Zukünftig soll auch der Mobile Check-In per SMS implementiert werden. Dann können Reisende zum einchecken eine Kurznachricht senden und erhalten daraufhin eine Check-In Bestätigungsnachricht samt Boadkarte.

Je nachdem, ob die Airline am jeweiligen Flughafen bereits den Mobile Check-In anbietet oder nicht, begeben sich die Fluggäste mit der Boadkarte auf dem Handy entweder direkt zum Gate oder erst zum Check-In Automaten, wo ihnen nach Eingabe der Flugnummer ein normales Ticket ausgestellt wird. Diese Übergangslösung ist zwar etwas umständlich, aber neue Technologien flächendeckend zu integrieren bedarf eben seine Zeit.

m.lastminute.com mit Google Gears Geo Location API

Nutzer von fonefood können mit der “Find your location” Funktion Restaurants in ihrer Nähe finden. Das neue Feature vereinfacht durch eine automatische Lokalisierung die Suche.

Der Dienst wird durch die Implementierung der Google Gears Technologie ermöglicht. Durch die Installation von Google Gears auf Windows Mobile Geräten kann der Standort des Handynutzers durch GPS oder die Cell-ID (Mobilfunknetz) ermittelt werden.

Leider hat die Funktion auf meinem Gerät (HTC Touch Diamond) nicht funktioniert (No response from network operator).

The mobile traveler challenge – ein Selbstversuch von Brian Osborne

Gerade eben habe ich einen super Beitrag von Brian Osborne gelesen, der über seinen Selbstversuch, mit Hilfe eines BlackBerrys von unterwegs aus eine Reise zu buchen, geschrieben hat.

Sein Ziel: Flug nach Dallas + mobile Check-In (American Airlines) und Hotelreservierung + mobile Check-In (Omni Hotels)

Der Artikel umfasst Screenshots der mobilen Webseiten, sowie die persönliche Einschätzungen zum Ablauf und auch die Zeitangaben, die vor allem ein Indiz auf die Usability der einzelnen Webseiten sind. Insgesamt hat er für alle vier Schritte nicht länger als eine viertel Stunde benötigt.

Toller Beitrag!

Mobile Webseite für Kreuzfahrtreisende

Holland America Line hat nun eine Handy-freundliche Version seiner Webseite veröffentlicht. Wer mit dem Mobiltelefon auf http://www.hollandamerica.com geht, wird automatisch auf die mobile Seite weitergeleitet.

Auf der mobilen Webseite werden Kontaktinformationen und Informationen zu Häfen oder Abläufen (z.B. Check-In) angezeigt. Zudem kann sich der User über die Kreuzfahrtschiffe und das Kreuzfahrtenprogramm informieren.

Ob die mobile Webseite in diesem Falle nicht an der Zielgruppe vorbei entwickelt wurde, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, dass sich das Unternehmen als “unangefochtenen Marktführer im Premium-Segment” sieht, was nichts anderes bedeutet, als das Reisende zur Gruppe der Best-Ager (50+ und größtenteils im Ruhestand) gehören.

Der Einsatz mobiler Technologien würde meiner Meinung nach eher im Fall von Kreuzfahrtunternehmen im Low Cost Bereich (siehe EasyCruise und Co.), die ein jüngeres Publikum im Alter von 20-40 ansprechen, Sinn machen.

Holland America Line haben übrigens auch ein Corporate Blog, welches von Mitarbeitern geführt wird: www.eurodamnews.com

Lastminute.com bietet Travel SIM Card

Lastminute.com scheint sein “Mobile Portfolio” wirklich abrunden zu wollen. Das Online Reiseportal bietet in Kooperation mit SIM4Travel eine Roaming SIM Karte, die direkt während des Buchungsprozess oder auch seperat über das lastminute.com-Portal bestellt werden kann.

lastminute.com Travel SIM Karte

lastminute.com Travel SIM Karte

Mit der Roaming SIM Card können Nutzer in über 50 Ländern kostenlos angerufen werden und in über 110 Ländern zu günstigeren Preisen Freunde, Bekannte oder Verwandte anrufen, bzw. ihnen SMS senden.

Für lastminute.com ist das ein weiterer Schritt, um seinen Kunden ein bestmögliches Reiseerlebnis bieten zu können. Bisher veröffentlichte das Online Portal folgende Mobile Services:

  • Fonefood (Restaurant-Suche über eine mobile Webseite)
  • Sprachführer (Software für Nokia, Sony Ericsson & iPhone)

Nokia bringt Reiseführer von Lonely Planet auf das Mobiltelefon

Nokia Maps mit Reiseführern

Nokia Maps mit Reiseführern

Demnächst können Nutzer von Nokia Maps auch auf Reiseführer von Lonely Planet zugreifen. Die Karten- und Navigationssoftware besitzt bereits eine Art Download-Katalog, in dem bspw. Reiseführer von Polyglott, Berlitz oder Wcities heruntergeladen werden können.

Dieses Portfolio soll durch Lonely Planet Reiseführer, die ca. 100 Destinationen abdecken, erweitert werden. Pro Reiseführer zahlt der Nutzer 7,99 EUR. Die mobilen Reiseführer sind zwar günstiger als Print-Exemplare, enthalten aber auch weniger Informationen.

Nutzer, die unterwegs auf Kartenmaterial von Nokia zugreifen, können durch die Kooperation den passenden Reiseführer zur jeweiligen Destination downloaden und haben so Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels in der Umgebung.

Neben Reiseführern bietet Lonely Planet auch Sprachführer für das iPhone.

Opodo (UK) sendet Fluginformationen per SMS

Mit “Tarmac text” hat Opodo einen neuen mobilen Dienst eingeführt. Kunden, die im Buchungsverlauf (sowohl online als auch mobil) ihre Handynummer hinterlassen, erhalten einen Tag vor Reisebeginn eine Textnachricht, welche die Buchungsnummer, die Flugnummer, Abflugszeiten und eine kurze Wetterübersicht zum Zielgebiet enthält. Der SMS-Dienst ist für Opodo-Kunden natürlich kostenlos.

Ziel ist es, direkt mit dem Reisenden in Kontakt zu treten und so der Buchung einen persönlichen Touch zu verleihen.

Opodo UK scheint dem deutschen Pendant in Sachen mobile Services einen Schritt voraus zu sein. Vor genau einem Monat haben sie bereits eine Printanzeige mit QR-Codes verknüpft.

QR-Codes auf blokal enthalten jetzt Links

Ich habe kürzlich über den Blog-Aggregator blokal berichtet, der einen Überblick über regionale Blogs gibt und deren Beiträge auch automatisch mit einem QR-Code versieht. Diese enthalten jetzt auch neben der Überschrift die entsprechenden Links zu den einzelnen Blogartikeln.

Als Tourist in Dresden könnte ich vorab folgende interessante Beiträge einfach per QR-Code mit dem Handy öffnen und als Lesezeichen auf meinem Gerät speichern. Von unterwegs aus greife ich dann einfach wieder darauf zu:

Um die Funktionalitäten der QR-Codes auf blokal testen zu können, benötigen Sie auf Ihrem Kamera-Handy einen Reader. Hier eine kleine Auswahl:

Wer nicht erst schauen möchte, welcher Reader auf seinem Gerät läuft, dem empfehle ich mit seinem Handy auf die Seite READERload.de zu gehen. Dieser Dienst zeigt automatisch an, welche Reader auf dem jeweiligen Gerät laufen würden und verlinkt direkt zur Downloadseite.

Mit QR-Codes lassen sich übrigens auch noch ganz andere Informationen verschlüsseln: versandfertige SMS, reine Texte (Notizen), Telefonnummern oder RSS-Feeds. Zu den kompletten Einsatzszenarien von 2d-Codes im Tourismus wird es noch einen seperaten Beitrag geben.

Der Naturpark Frankwald macht das eigene Handy zum Reiseführer

Besucher des Frankenwald können den Naturpark jetzt auch mit Hilfe ihres Handys erkunden. An 67 Sehenswürdigkeiten wurden Schilder aufgestellt, die eine Telefonnummer für weitere Informationen kommunizieren. Greifen Wanderer oder Radfahrer zum Telefon und wählen diese Nummer, werden sie mit einer Art Anrufbeantworter verbunden, über den sie das wichtigste zur Sehenswürdigkeit erfahren.

Diese Art der Audioguide-Führung hat den Vorteil, dass sich Touristen keine PDAs ausleihen müssen, die man nur zu bestimmten Öffnungszeiten erhält oder mit denen Sie evtl. gar nicht richtig umgehen können. Mit dem eigenen Handy eine Nummer zu wählen ist sehr einfach und spricht so vielleicht auch ältere Zielgruppen an. Die Kosten für den Nutzer sind überschaubar, da lediglich ein normales Gespräch ins deutsche Festnetz berechnet wird.

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